Vorrede des Verfaſſers.
chergeſtalt uͤbergebe ich, den neulich ſchwe⸗ diſch, jezt aber lateiniſch gedruckten erſten Theil der phyſiſchen Chemie, dem guͤnſtigen Urtheil geneigter Leſer und bin gewiß ver⸗ ſichent, daß ſie ihn wohl aufnehmen werden.
Ich habe in dieſer nun zum andernmahl verbeſſerten Ausgabe, weder die Capitel noch Paragraphen, ihrer Zahl nach veraͤndert; aber ich habe mich bemuͤhet, dieſelben an ver⸗ ſchiedenen Orten nicht allein zu vermehren, ſondern auch meine Meinung an vielen Stel⸗ len weitlaͤuftiger an den Tag zu legen, und durch hinzugefuͤgte dienliche Wahrnehmun⸗ gen zu erlaͤutern.
Es leidet zwar die gelehrte Welt an Che⸗ miſten keinen Mangel, ſondern ſeußzet viel⸗ mehr unter einer unbeſchreiblichen Menge derſelben; allein ob alle Chemiſten das Ziel getroffen? oder ob noch jemand eine wahre phyſiſche Chemie geliefert habe? mag ich nicht behaupten. Ich ſehe aus allen alten chemiſchen Buͤchern, die mir noch bisher zu Haͤnden gekommen ſind, daß man die Che⸗ mie nicht anders, als eine Kunſt, die ent⸗ weder bloß alchemiſtiſch, oder einige Arze⸗ neyen und andere der Neugierde dienende Sachen zu verfertigen, noͤthig und nuͤtzlich
waͤre,
———-————— 1.


