Vorrede des Verfaſſers.
waͤre, abgehandelt hat. Denen neueren Chemiſten aber muß ich laſſen, daß ſie wei⸗ ter und gruͤndlicher gegangen ſind. Denn ſie betrachteten die Chemie als eine phyſiſche, und zwar ſehr weitlaͤuftige Wiſſenſchaft; nur Schade, daß die meiſten bey allgemeinen Dingen ſtehen geblieben ſind. Sie geben uns einigen Begrif von den Anfaͤngen der Coͤrper; nachher aber handeln ſie von nichts als von Werkzeugen und chemiſchen Arbeiten, denen ſie einige ausuͤbende Beyſpiele, die den Aerzten einigermaſſen nuͤtzlich ſeyn koͤnnen, beyfuͤgen. Ich geſtehe aber aufrichtig, daß ich gar nicht begreifen kann, wie man die Anfaͤnge der Coͤrper finden, und ſie andern lehren will, wo man nicht vorher die natuͤr⸗ lichen Coͤrper unterſucht und zerlegt hat; mir ſcheint es wenigſtens verkehrt, ja in der That unmoͤglich zu ſeyn. Deswegen wollen wir die phyſiſche Chemie lieber auf ſyſtema⸗ tiſche Art fuͤrtragen und folgende Ordnung, vermoͤge welcher wir ſie in 3 Theile theilen, annehmen.
Der erſte Theil wird fuͤrnemlich von der Natur und Beſchaffenheit der Chemie uͤber⸗ haupt handeln und ihre Geſchichte kuͤrzlich beruͤhren; hierauf ſollen die chemiſchen Zei⸗ chen, und leidende ſowol als wirkende Werk⸗ zeuge beſchrieben, und auf dieſe Gruͤnde end
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