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Der Monte-Rosa : eine topographische und naturhistorische Skizze : nebst einem Anhange der von Herrn Zumstein gemachten Reisen zur Ersteigung seiner Gipfel ; mit einer topographischen Karte und mehreren Steinabdrücken / Ludwig von Welden
Entstehung
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frühe unsere Wanderung unternehmen könnten; allein Der he

der Morgen des 30. Juli erschien trübe, und die höhern| un 4

Gebirge waren mit Nebel bedeckt. Der letzte Unfall war| A

noch zu frisch in meinem Andenken, und schreckte mich ı

ab, zu reisen, und so entschlofs ich mich, noch den fol-| a

genden Tag abzuwarten,| Reise 2

Indels, um den Tag nicht unnütz zu verlieren, un- Vorwar

ternahm ich eine andere Wanderung, nämlich auf den Norgen

ganz von Gletschern umgebenen Felsenkopf, die Nase ge- zuch dl

nannt, welcher vom linken und rechten Arme des grolsen Abends

Lys-Gletschers eingeschlossen ist, und vom grolsen Kamme bruche

des Monte-Rosa/ nördlich herabstürzt. Um auf diesen schönste

schroflen Felsen zu gelangen, mufsten wir die abschen- Horizon

lichsten Spalten und furchtbarsten Abstürze des Salzen- allen s

Gletschers passiren, welches in der Entfernung beinahe ich ihn

unmöglich schien. Doch wir versuchten es, und nach verliel

zwei Stunden gefährlichen Weges gelangten wir glücklich stiegen

hinüber. dem Wi

Wir kletterten nun bis auf seinen Gipfel, allwo ich das zwe

folgende Beobachtung um 2 Uhr Nachmittags machte: piel de

Baromleteras.. udt ind 5 ee, Bit: 6 dann

Thermometer im Freien...+ 4, 5° Reaumur. E

Zu meiner gröfsten Verwunderung traf ich hier in mehrer

dieser Höhe noch lebende und sogar blühende Pflanzen und nuı

an. Während ich mich bemühte, einige dieser zu sammeln, aufwärts

um solche zu trocknen, überfiel uns schlechtes Wetter, Grade st

um 2'/, Uhr fing es an zu hageln, und es schneite und reg- Wolke vo

| nete bis anden Abend fort. Man denke sich nun die gefähr- Jg vora

| liche und höchst mühsame Rückkehr auf dem zerrissenen Eihitzung El Gletscher- kurz, wir kamen halb erstarrt und durch- gelangten I nälst Abends 6 Uhr in unserer kümmerlich eingerichteten Platea, 2| Hütte an. Eine schöne Aussicht auf morgen! Wein un! E; Wir brachten die Nacht unruhig zu, das Brausen und Indi Toben des Windes, welcher in der Nacht entstand, liels| Wind, im uns nicht schlafen, und puderte uns öfters mit Schnee ein. Vesten,]