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Der Monte-Rosa : eine topographische und naturhistorische Skizze : nebst einem Anhange der von Herrn Zumstein gemachten Reisen zur Ersteigung seiner Gipfel ; mit einer topographischen Karte und mehreren Steinabdrücken / Ludwig von Welden
Entstehung
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Augen, noch Abschälen der Haut, noch irgend ein Ver- unstalten im Gesicht verspürten; gewils ein Beweis, was der Mensch durch vieles Abhärten und Gewohnheit zu er-

tragen vermag.

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Fünfte und letzte Reise nach dem Gipfel des Monte-Rosa, am 1. August 1822,

Nachdem ich die vierte Reise auf den Monte-Rosa, am ı2, Juli 1822, durch das ungünstigste Wetter milslun- gen sah, gab ich dennoch den Muth nicht, auf, meinen vor- genommenen Plan bei günstigem Wetter auszuführen. Ich wartete delswegen mit Ungeduld auf schönere und bestän- digere Tage, die sich nur erst am 27. Juli Abends einzu- stellen schienen. Sonntag den 28°ter war ein heiterer Tag, den man sich nicht schöner wünschen konnte; ich säumte daher nicht, meine gewöhnlichen Führer, welche mich auf meiner beschwerlichen letzten Reise begleiteten, zu- sammen zu rufen; indessen hatte doch, trotz der reich versprochenen Bezahlung, keiner mehr Lust, die neue Wanderung mitzumachen.

Durch viele Vorstellungen liefs sich endlich der brave Mariy bereden; für Castel mufste ich einen andern din- gen, da derselbe nicht zu finden war.

Ich wünschte noch Abends die Hohlicht- Herberge, mein seit zwei Jahren benütztes Nachtquartier, zu errei- chen; allein, die Führer wollten nicht, und ich mulste mich ihrer Meinung fügen, erst den folgenden Morgen abzurei- sen. Wir benutzten also den 29°t®®,um langsam, mit allen nöthigen Lebensmitteln und andern Geräthschaften verse- hen, den gewöhnlichen Weg über die Alptrifien von Ga- biet, Lafets, am Indren links vorüber nach der Hütte zu

gelangen, damit wir am folgenden Morgen, ganz ausgeruht,

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