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Beiträge zur Kenntniss und Behandlung der Wolle und Schaafe : nebst einem Verzeichniss mehrerer Schäfereien zum Gebrauch für angehende Landwirthe und Fabrikanten / von Johann Philipp Wagner . Mit e. Vorw. vom Staatsrath Thaer
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282 Dreizehnte Abtheilung. Ueber die Behandlung ꝛc.

mit behobelten Brettern belegt werden, und nach der Mitte hin abſchuͤſſig ſein.

Vor dem Scheerplatz und üͤber demſelben darf nichts liegen, was der Wind leicht daruͤber wehen kann.

Die verſchiedenen Haufen nehme man nach der Reihe vor, theile aber jeden Haufen vorher in ſeine verſchiedenen Sorten ab, und fange bei der feinſten an, damit man den Abfall davon zuletzt beiſammen habe.

Die Scheeren muͤſſen etwas hohl und faſt un⸗ merklich ſtumpf geſchliffen ſein.

Die Wolle darf nicht zu dicht abgeſchoren werden, damit ſowohl Verletzungen verhuͤtet und die Inſekten deſto eher abgehalten, als auch das Bren⸗ nen der Sonne deſto mehr verhindert und die ſo nothwendige Wiederzuſammenſchließung der Stapel nach der Schur befoͤrdert werde.

Auch muß die Wolle allenthalben gleich hoch, nicht ſtufenfoͤrmig abgeſchoren werden. Die aͤußere Geſtalt der Haare bleibt dabei am gleichfoͤrmigſten.

Auf drei bis vier Scheerer beſtimme man eine Perſon zum Halten der Schaafe beim Abſcheeren und hauptſaͤchlich zum Herumwenden derſelben, damit die Fließe moͤglichſt unverſehrt bleiben.

Wer die reine Stuͤckwolle auflieſt, darf die un reine nicht mit aufleſen, damit jene, wenn ſie ſonſt fehlerfrei iſt, mit eingebuͤndelt werden kann.

Eine beſonders dazu beſtimmte Perſon muß fuͤr die beſtaͤndige Reinhaltung des Platzes ſorgen.