lben der er wehen
nach der
in ſeine feinſten ſammen
faſt un⸗
eſchoren und die Bren⸗ die ſo Stapel
hoch, außere nigſten. an eine ſcherren damit
die un⸗ eſanſt
muß gen
Dreizehnte Abtheilung. Ueber die Behandlung ꝛc. 283
§. 310.
Scheeren der Laͤmmer⸗
Wenn die Laͤmmer ſo fruͤhzeitig fallen, daß ihre Wolle bei der Schur die Laͤnge eines Zolls ohngefaͤhr erreicht, ſo iſt gewaſchene Lammwolle im⸗ mer ein ſehr begehrter Artikel.
Das Scheeren der Laͤmmer darf dagegen nicht unterlaſſen werden, weil ſie ſonſt vom Ungeziefer zu ſehr geplagt werden, hauptſaͤchlich aber, weil ſich die natuͤrlichen Spitzen der Lammwolle mit dem fort⸗ ſchreitenden Wachsthum faſt gaͤnzlich entkraͤuſeln, ſproͤder und groͤber werden, und auch fruͤhzeitig an— fangen ſich zu entfaͤrben und abzuſterben.
Dadurch vermindert ſich der Werth der naͤchſten Wolle um Vieles. Im Sortiment muͤſſen dergleichen Fließe jedesmal um eine Klaſſe zuruͤck geſetzt werden, folglich erniedrigen die Spitzen der Lammwolle die
Fließe um einen Werth von 4 bis 6 Thalern auf den Stein.
§. 311. Vom Sortiren der Wolle auf den Shaͤfereien.
Wenn Alles, was die Wolle entſtellen kann, von den Fließen abgenommen worden iſt, ſo wuͤrde eine weitere Zerſtuͤckelung der Fließe nach der Ver— ſchiedenheit der Theile vergeblich ſein, indem ein ſolches Verfahren eine beſtaͤndige Bekanntſchaft mit den Sortimenten und ihren Veraͤnderungen im Groß⸗ handel unumgaͤnglich erfordern wuͤrde, wenn auch


