durch die reicheren Gegenden Syriens, erreichte ſie de uhe ufer des Nils. Doch hat man keinen Grund, anzunehmen, alle daß ſie ſich nur in dieſer Richtung ausgebreitet habe. i Nahm ſie eine Richtung nordwaͤrts, den Fluß hinauf, ſo nd
muß ſie bald die Ufer des Phaſis erreicht und ſich in dem alten Koͤnigreich Colchis ausgebreitet haben. In ſpaͤtern Zeiten iſt ſie, wie wir bereits die Vermuthung
aufgeſtellt haben, von da nach Griechenland gewandert. ſen ds
§. 14. d) Der herrſchende Geſchmackk. m
So wie die Moͤglichkeit gefunden war, eine weiße Al
Art Wolle zu ſchaffen, ſo ſcheint der Geſchmack der Welt d ihre Erzeugung beguͤngſtigt zu haben, ſonſt wuͤrde ſie bald 5 zu ihrer urſpruͤnglichen Farbe zuruͤckgeartet ſeyn. Woher bal es kommt, daß dieſer Geſchmack entſtanden iſt und ſich die fortdauernd unter den meiſten Voͤlkern ausbreitet, wo des Wolle irgend einer Art erzeugt wird, brauchen wir nicht im zu unterſuchen, die Thatſache iſt hinreichend bekannt, und der hat ſowohl in fruͤheren als in ſpaͤteren Zeiten auf die Be trſot foͤrderung ihrer Veredelung einigen Einfluß gehabt. Und me, da wir die Urſachen der Verbeſſerung unſerer Heerden auf⸗ diig ſuchen, duͤrften wir dieſen Umſtand nicht ganz uͤberſehen. bindu Der hoͤhere Reiz, den Schafe und Ziegen mit weißen daue Vließen einer laͤndlichen Gegend mittheilen, die Sauber⸗ zitt keit, welche Wolle dieſer Art, zu Geraͤthen, haͤuslichen Aer i Beduͤrfniſſen und Bequemlichkeiten oder Kleidungen ver⸗ venn wendet, zu befoͤrdern geeignet iſt, und vor allen die groͤ⸗ lbrec ßere Mannigfaltigkeit und Lebhaftigkeit der kuͤnſtlichen d wir Faͤrbungen, die ſie annimmt, und die immer den Ge⸗ r ſchmack an praͤchtigem uͤberladenem Schmuck, der unter ng


