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rdie dere Aufmerkſamkeit gewandt worden ſeyn, und ſie mußte fͤt einen hohen Grad von Vorzuͤglichkeit erreicht haben, denn von ein frommer Dichter jener Zeit vergleicht ſie in ſeiner erha⸗ men benen Schilderung mit dem Schuee, und ein Liebesdich⸗ igen ter 2 kurz darnach verſichert, daß die Zaͤhne ſeiner gten ſchwarzen Geliebten einer Heerde Schafe glichen, die aus eder dem Bade kaͤmen; und obgleich wir in dieſen Faͤllen ge⸗ ahr⸗ neigt ſeyn moͤchten, der Phantaſie des Dichters und den eine ſtarken orientaliſchen Bildern etwas zu Gute zu halten, rend ſo muͤſſen wir doch annehmen, daß die Schoͤnheit des ſei⸗ Vlließes fuͤr das Gleichniß gepaßt habe. In der Wuͤſte, eim⸗ wo die Voͤlker weniger mit einander in geſellſchaftliche zend Beruͤhrung kamen, und wo Wohlſtand und Geſchmack der einen geringeren Einfluß aͤußerten, behielten die Schafe llche vielleicht ihre urſpruͤngliche Farbe beinahe fuͤnf Jahrhun⸗ Sie derte laͤnger bei, ein neues auffallendes Beiſpiel des uch langſamen Fortſchreitens landwirthſchaftlicher Verbeſſe⸗ cks. rungen, beſonders unter Voͤlkern, die ein herumſchwei⸗ nin fendes und unſtaͤtes Leben fuͤhren. 5. 13. c) Die Kunſt des Feldbaues. 3 Dieſe Veraͤnderung in der Farbe der Wolle nahm deutlich die Richtung nach den Gegenden vom fruchtbarſten Boden, und verbreitete ſeinen Einfluß am leichteſten uͤber dem Laͤnder, wo die Kuͤnſte des Feldbaues die groͤßten Fork⸗ fr ſchritte gemacht hatten, und ſchritten ſelten uͤber deren it Grenzen hinaus. Von Perſien, den Euphrates abwaͤrts⸗ ah⸗*) im Hohen Lied Salomonis, Kap. 4, 2. Deine Zaͤhne ſind
ar. 8 wie die Heerde mit beſchnittener Wolle, die aus der ſn⸗ Schwemme kommen, die allzumal Zwillinge tragen.
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