Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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große Aehnlichkeit mit unſerm einheimiſchen Schafe, und beſitzt ſo viele ſeiner Eigenſchaften, daß er von den Naturforſchern als der Urſtamm betrachtet wird. Ihre

Vließe ſind ſich in der That ſo aͤhnlich, daß das, was

von dem einen geſagt wird, faſt mit gleichem Rechte auf das andere angewandt werden kann. Sie beſtehen im Sommer aus einem kurzen, weichen Haar, aͤhnlich einem Hirſchfell, im Winter aus einer flaumaͤhnlichen Wolle, mit Haaren vermengt, die uͤberall, wenigſtens anderthalb Zoll lang an ihren Wurzeln, einen feinen wol⸗ ligen Flaum verbergen, deſſen Farbe gewoͤhnlich weiß iſt. Dieſes iſt die Beſchreibung, die Dr. Anderſon in ſeiner vortrefflichen Nachricht uͤber im Ruſſiſchen Reiche gefun⸗ dene Schafe gegeben, und die Dr. Pallas bekannt gemacht hat. Andere Schriftſteller ſagen, ſeine Farbe ſeynuß⸗ braun, grau und eiſengrau. Vielleicht mag er in den verſchiedenen Lagen, unter welchen er gefunden wird, dieſe verſchiedenen Faͤrbungen annehmen. Er iſt jetzt, wenn auch nicht gaͤnzlich, doch beinahe allein auf Aſien beſchraͤnkt, und iſt ſo ſchuͤchtern, daß, ſo wie ſich neue Colonieen anſiedeln, er aus ihrer Naͤhe zu den wildeſten und nackten Klippen entweicht, wo er mit Wohl⸗ behagen in der Sonne liegen kann. Wer ſich weiter dar⸗ uͤber unterrichten will, den verweiſen wir auf die oben angefuͤhrte Schrift und andere naturhiſtoriſche Werke. Die Haut eines Muflon iſt dem Brittiſchen Muſeum von Mr. Pennant verehrt worden. §. 5. Pflege verbeſſert die Vließe, und zwar zuerſt ihre Farbe. Wenn wir auf dieſe Weiſe die verſchiedenen Arten Vließe beobachten, die in den Gegenden, wo die Haus⸗