neuen Grund ar fuͤr die Meinung, daß dieſe beiden Sub⸗ oße ſtanzen ſehr nahe mit einander verwandt ſeyen. beſtzt Wenn wir von der Betrachtung der Thiere, die deem Natu Schafe ſo unaͤhnlich ſind, wie der Baͤr, der Biber, der* Veß Fuchs, zu denen zuruͤckkehren, welche in einiger Ver⸗ mede wandtſchaft mit ihm ſtehen, wie der Mufflon und die d Ziege, ſo darf es uns nicht uͤberraſchen, eine weit groͤßere Com Aehnlichkeit in ihren Vließen zu finden. Das lange zott: ainm tige Haar der letzteren wird, wie bekannt, auf dieſelbe col Weiſe wie die Wolle geſponnen und wie unſer gewoͤhnli⸗ ander ches Wollengarn gebraucht, und die Aehnlichkeit geht ſo lien weit, daß es, ungeachtet einer oͤfteren Unterſuchung, noch Dſ heutiges Tages ungewiß iſt, ob die beruͤhmten Caſhmir⸗ Shawls aus einem Material gearbeitet ſind, was vom Schafe, oder von der Ziege gewonnen iſt. V hat Die zottige Bedeckung der Ziege iſt zwar ſehr ver⸗ ran ſchieden von derjenigen, die wir bei den meiſten unſerer rich gut gepflegten Schafheerden finden; in vielen Theilen düſe b Aſiens jedoch ſcheinen ſie zuſammen zu weiden, und ſol⸗ benn a len nach der Behauptung Einiger eine Mittelrace erzeu⸗ beſhrin gen, die ſowohl im Gerippe(Karkaſſe), als im Vließe nele C . mit der ſchlechteſten Schafrace eine ſehr genaue Aehnlich⸗ ridese keit zeigt. Selbſt auf unſerer Inſel iſt von denjenigen, lchagn die(vielleicht zu voreilig) aus der Aehnlichkeit der Felle tber un ihre Meinung beſtimmt haben, behauptet worden, daß engefuh eine Abart des Schafs, die ſehr weit uͤber Schottlands gut i Hochlande verbreitet iſt, ſeine Eigenthuͤmlichkeit dem Blute dennt dieſer niedrigeren Thiergattung verdanke. 13 R „Der Muflon, der Argali des Dr. Pallas, welcher U
jetzt faſt gaͤnzlich aus Europa verbannt iſt, hat eine ſo A


