Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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haben von den abgeſonderten Saͤften verſchieden ſey, welche das Käͤlte Andere bilden. Zwar finden wir zwei Sorten Haar auf itze in vielen andern Thieren, wie z. B. die Maͤhne und den Schweif fwel⸗ der Pferde, welche von der Bedeckung der uͤbrigen Theile uͤber⸗ ihres Koͤrpers ſehr bedeutend abweichen; aber dann fin⸗ on der den wir ſie doch allezeit an den naͤmlichen Stellen, und ch mit niemals auf der ganzen Oberfiaͤche der Haut mit einander enigen vermengt. Daraus ſchließen wir alſo, daß an denjeni⸗ chauer gen Theilen, wo wir ein jegliches wachſen ſehen, irgend aſchen eine beſondere Saͤfte⸗Abſonderung Statt finden moͤge, Wir⸗ die ihrem eigenthuͤmlichen Erzeugniß angemeſſen iſt. ahrun⸗ Bei dem Schaf aber finden wir bisweilen den ganzen tſchei⸗ Kopf, Beine und Bauch mit einem kurzen ſteifen Haar rſüche bedeckt, das zuweilen in eine dichte und ſtarke Wolle ein⸗ Im gehuͤllt iſt. Einige Vließe ſind ganz rein von Stichelhaa⸗ heren ren, waͤhrend andere ganz voll ſind von einem kurzen und Vleß bruͤchigen Haar, das zugleich mit dem Stapel erzeugt Bauf worden, und faſt auf der naͤmlichen Wurzel mit der Wolle trecke gewachſen iſt. zutter Bei dieſem Verſuche, die Umwandlung der Wolle, und den geringen Unterſchied, der zwiſchen dieſer Subſtanz unter⸗ und dem Haar Statt findet, zu beleuchten, habe ich mich durch bloß auf die Brittiſchen Vließe bezogen, weil ſich ein jeder, ogen der es will, leichter mit ihnen bekannt machen kann. Bei dieſe dieſen Pelzen twieh uͤbrigens die Beimiſchung von Stichel⸗ Haut haaren ais enn zufaͤlliger Uniſtand brrathtot, und ihr un Gewicht iſt ün Allgemeinen verhaͤltnismaͤßig gering, im r den Vergleich mit dem Gewicht des ganzen Vließes. Aber es mein giebt auslaͤndiſche Racen, bei welchen, wie ſchon geſagt, tni dieſe mehr vorherrſchend ſind, und wo im Gegentheil 2