Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ͤͤͤͤͤ

7 46

1

Die Urſache dieſer ſtufenweiſen Umwandlung haben vend wir darin zu finden geglaubt, daß der Pelz der Kaͤlte Aid und der feuchten Luft, der brennenden Sonnenhitze im dilt

zraſee⸗ Sommer, und dem Einfluß des Bodens, auf wel⸗ n d* chem das Thier liegt, ausgeſetzt iſt. Wir haben uͤber⸗ ißres

legt, ob dieſe Umwandlung nicht etwa herruͤhrte von der dnt Ausduͤnſtung, die durch die Haut ſchwitzt, und ſich mit tirne

der Wolle vermiſcht, oder von Mangel an demjenigen tem

Fettſchweiß, Dotter, Yolk, welcher durch Regenſchauer am?

von den aͤußern Theilen des Vließes ſo leicht abgewaſchen din

wird, oder ob nicht alle dieſe Urſachen vereint dieſe Wir⸗ di

kung hervorbringen. Bis jetzt ſind uns keine Erfahrun⸗ di

gen bekannt geworden, die uͤber unſere Meinung entſchei⸗

den koͤnnten, und fehlt uns die Gelegenheit ſelbſt Verſuche ea

anzuſtellen, um befriedigende Gewißheit zu erhalten. Im V gh

Uebrigen iſt es bekannt, daß Schafe, welche auf reicheren V ten

Weiden und in guter Pflege gehalten werden, kein Vließ rich

mit ſo haarigen Spitzen tragen, wie diejenigen, die auf torde

trocknen Brachfeldern liegen, und die eine weite Strecke KAhac

mit einer ſchweren Laſt wandern muͤſſen, um ihr Futter b

zu bekommen. and d

Aus dem Umſtand, daß daſſelbe Thier an unter⸗ und de

ſchiedenen Theilen ſeines Koͤrpers, die bisweilen durch lloß s

vhegeee eine deutliche und regelmaͤßige, von der Natur gezogene V hrc A, A Grenze von einander getrennt ſind, und daß dieſe deſen Yhlu 27 Linie nicht immer ſich auf der naͤmlichen Er⸗ der Haut anren jaſſe⸗ 4. G 0 findet; daß insbeſondere beide Arten von Faden oft innig beuich 44 A« d mit einander vermiſcht wachſen; daraus koͤnnten wir den Negli nr Aau, Schluß ziehen, daß die Fluͤſſigkeit, oder was fuͤr eine gelt an

yad. ſarure Subſtanz es ſeyn mag, die das eine erzeugt, nicht viel ait mi

1