die Erzeugung der Wolle als etwas außerordentliches V unt
und zufaͤlliges betrachtet wird. Wahrſcheinlich wuͤrden ſic
wir an dieſen auffallendere Gegenſtaͤnde finden, um unſere 90
Meinungen zu beſtaͤtigen oder zu berichtigen. Gegenwaͤr⸗ ¹. Ki
tig kann ich nicht umhin zu glauben, daß urſpruͤnglich i
nur ein geringer Unterſchied zwiſchen dem Fell der Schafe het
und der uͤbrigen Thiere Statt findet, daß es nur ein Pelz
6 von beſonderer Art und von ſolchen Eigenſchaften ſey, lch 15/ vermoͤge welcher es ſich beſſer fuͤr Manufacturen eignet. 30 Die Bedeckung, mit welcher die Vorſehung, welche be allezeit die Beduͤrfniſſe ihrer Geſchoͤpfe beachtet, die mei⸗ na 4* ſten vierfuͤßigen Thiere verſehen hat, iſt insbeſondere den 5 8 Climaten, welche ſie bewohnen, angemeſſen. In denen,„ wo ein dichter und ſchwerer Pelz eine Laſt ſeyn wuͤrde, fin⸗ d den wir ſelbſt das Schaf von ſeinem gewoͤhnlichen Vließe V Fa entbloͤßt. Auf der andern Seite fuͤhren wir aus den gl
Breiten, wo die Strenge des Winters empfindlicher iſt, a
jene Pelze ein, die zur Annehmlichkeit und Zierde unſeres ei
eigenen Anzugs beitragen, waͤhrend der Eingeborne, mit V untt
dem gewoͤhnlichern und weniger theueren Erzeugniß ſeiner über
Heerden zufrieden, ſich in Schaffelle huͤllt und die ſan
Hand ſegnet, welche ihr Haar dick, warm und ſchwer drar
gemacht hat. ben
Wenn wir die Felle derjenigen Thiere, die in ihrer ſent
Natur, Beſchaffenheit und Bildung am meiſten vom und
Schafe abweichen, ſorgfaͤltig unterſuchen, ſo werden wir Auſeh
bemerken, daß ſie aus zwei verſchiedenen Arten von Haa⸗- Antan
ren zuſammengeſetzt ſind, die eine Art iſt gerade, glaͤnzend mn
und ſehr elaſtiſch, die andere mehr biegſam, ſich gekraͤu⸗ den ſ
ſelt zeigend und ſanfter anzufuͤhlen. Haͤufig ſind ſie ſehr abet


