Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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§. 3. Andere wolltragende Thiere. Es ſchien nothwendig, die allgemeine Ueberſicht der verſchiedenen Vließe zu geben, nicht allein um den gewoͤhn⸗

lichen Irrthum derjenigen zu berichtigen, denen es an

Gelegenheit fehlt, ſich genauer zu unterrichten, ſondern ſie auch auf die Bemerkung hinzuleiten, daß, ſo wie einige Schafarten eine Hautbedeckung haben, die nur wenig von der Hautbedeckung anderer vierfuͤßigen Thiere ab⸗ weicht, es auch Thiere gebe, die einen in vieler Hinſicht der Wolle aͤhnlichen Pelz tragen, der auch genau zu den⸗ ſelben Zwecken gebraucht wird. Wir meinen hier vor⸗ nehmlich die Ziege, das Cameel, und den Dromedar im

Oſten, und den Vicogna in Suͤdamerika. Wenn dieſe

Thiere die Decke, die ihnen die Natur gegeben hat, abge⸗ ſchoren wird, ſo heißt dieß zuweilen Wolle, und dieſe be⸗ ſitzt in der That ſo viele von den Eigenſchaften derjenigen Wolle, die wir vom Schafe erhalten, daß wir gezwun⸗ gen ſind, ſie als gleichartige Subſtanzen zu betrachten.

Van kr nelzeupe

§. 4. Verwandtſchaft zwiſchen Wolle und Haar. l o, ,kne.

Es iſt nicht leicht, zwiſchen Wolle und Haar ganz genau den Unterſchied feſtzuſetzen; denn ob wir gleich im Allgemeinen, wenn uns beides vorgelegt wird, ohne An⸗ ſtand entſcheiden, ſo ſind in vielen Faͤllen die Eigenſchaf⸗ ten beider ſo mit einander vermiſcht, daß die beſten Rich⸗ ter ganz entgegengeſetzte Urtheile faͤllen muͤſſen, und daß nach Verlauf einer kurzen Zeit eine und dieſelbe Perſon bisweilen ihrer vorigen Meinung widerſprechen wird. Es iſt in der That nicht ſehr ungewoͤhnlich, Faden zu finden,

die in den verſchiedenen Theilen ihrer Laͤnge beide Sub⸗

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