Gewicht, Farbe, und in der Menge der ausſcheidbaren kurzen und ſeidenartigen Wolle ſehr betraͤchtlich von einan⸗ der ab. Bei einigen iſt das Haar ſehr lang, und ſcheint iſt
dazu gemacht, der Strenge der nordiſchen Winter zu wi— e lch derſtehen. Bei andern iſt es durch ſeine Leichtigkeit mehr l fuͤr mildere Gegenden und fuͤr Thiere geeignet, die in weit ſiru ausgedehnten Wuͤſten, deren ſalziger Boden nur ſpaͤrlie ohe ches Gras treibt, ihr Futter zuſammen ſuchen muͤſſen. Nach dem, was wir gegenwaͤrtig uͤber dieſe Heerden wiſſen, aüt iſt es nicht moͤglich, uͤber die ungefaͤhre Menge der wei⸗ das chern Subſtanz, die ſie liefern, irgend eine Meinung auf⸗ ſeh zuſtellen; vielleicht betraͤgt ſie kaum mehr als vier Unzen. 1 Das„Haar“ dieſer Wolle, d. h. eine Feinheit oder Grob⸗ R heit des Wollhaars, das Erſte, wornach ein Wollhaͤnd⸗ N ler ſieht, iſt von einer ſehr untergeordneten Beſchaffen⸗ 1 ſo heit, ſo wie wir es etwa zu den ſchlechteſten Fabrikaten ſit verwenden. Tol Die meiſten von den uͤbrigen Schafen, die wir an⸗ zun treffen, liefern diejenige Subſtanz, die wir Wolle nene nen, obgleich die Mannigfaltigkeit ihrer Eigenſchaften, und 1 der Zwecke, wozu ſie verwendet wird, weit groͤßer iſt, als man ſich gewoͤhnlich einbildet; denn faſt jedes Land und genau jede Provinz hat ihr beſonderes Vließ, und eine unter⸗ m ſchiedene Verarbeitung deſſelben. Dieſe Thiere, die einen ſtand mehr oder weniger preiswuͤrdigen Pelz tragen, finden* tn! ſich in Menge in den weſtlichen und ſuͤdlichen Theilen Eu⸗ i 1 ropas, an den noͤrdlichen Kuͤſten von Afrika, in Syrien mch und Perſien, und ſehr wahrſcheinlich auch in einigen Thei⸗ löbel len von Tibet. Sie ſind in Daͤnemark, Schweden und ſind
Nordamerika, wo ſie neuerlich eingefuͤhrt worden ſind. un


