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Er haͤlt unſere einheimiſchen Maͤrkte frei, und erweckt den Grad von Wetteifer, der fuͤr alle heilſam iſt. In dem Augenblick aber, wo dieſer Ueberſchuß zur Laſt liegt, ſin⸗ ken die Preiſe, ſtockt die Arbeit, und Mißvergnuͤgen herrſcht unter denjenigen, die zuerſt getroffen werden, und die gewoͤhnlich zu ſchlecht unterrichtet ſind, um die Urſache von der Veraͤnderung, die ſie in ihrer Lage wahrnehmen, zu entdecken. Auch ſollte derjenige,— der das Mate⸗ rial, aus welchem Waaren verfertigt werden, erzeugt, und auf den die geringſte Herabſetzung in ihrem Werthe zuletzt druͤcken muß,— ſich nicht einbilden, daß ein ge⸗ ringer Ueberſchuß auf dem Markte von geringem Belange ſey; denn es iſt kaum begreiflich, wie viel ein Umſtand der Art auf die Nachfrage nach Waaren, und auf ihren Preis wirken koͤnne.
Dieſe Bemerkungen ſind auf Manufacturen im Allge⸗ meinen anwendbar, haben aber einen ganz beſondern Bezug auf die Wollmanufacturen, nicht allein weil die Wolle ein Erzeugniß unſers Landes iſt, ſondern weil die Waa⸗ ren, zu welchem ſie verarbeitet wird, in den meiſten ge⸗ maͤßigten Gegenden des Erdkreiſes einen hauptſaͤchlichen Theil der Kleidung ausmachen, und zu vielen haͤuslichen Zwecken gebraucht werden.
Wenn wir die lange Reihe von Jahrhunderten, in welchen dieſes ſchaͤtzbare Material zu einigen der erſten Bequemlichkeiten des Lebens gebraucht worden iſt, und die unermeßliche Zahl von Perſonen erwaͤgen, welche die Wolle zu einem Gegenſtand ihrer Aufmerkſamkeit gemacht haben, ſo werden wir faſt verleitet zu glauben, daß ſie
bereits in ihrem vollkommenſten Zuſtand erzeugt werden,
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