Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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daß ihre allgemeinen Eigenſchaften uͤberall begriffen ſeyn muͤßten, und daß die ſicherſten Mittel, um Nutzen dar⸗ aus zu ziehen, ſchon allenthalben angewandt wuͤrden. Wenn wir aber den Zuſtand derwolltragenden Thiere, entweder in unſerm eigenen Lande, oder auch unter den Auslaͤndern gewahren, ſo werden wir genoͤthigt eine ganz entgegengeſetzte Meinung anzunehmen; und die Verbeſſe⸗ rungen, die faſt in jedem Zweige der Wollmanufactur in verſchiedenen Perioden ihrer Geſchichte vorgenommen worden ſind, dienen dazu, uns zu uͤberzeugen, daß noch viel zu thun uͤbrig iſt, ſelbſt bei Voͤlkern, die am meiſten Urſache haben, ſich ihrer großen Fortſchritte zu ruͤhmen. Die Unvollkommenheit des Brittiſchen Vließes iſt in den letzten Jahren allgemein erkannt, und die Art und Weiſe, es zu verbeſſern, ſehr eifrig aufgeſucht worden. Die Verſuche eines Fuͤrſten, der auf jede Art die Wohl⸗ fahrt ſeiner Unterthanen zu befoͤrdern bemuͤht iſt, haben es zur Gewißheit gebracht, daß Englands Bopen und Clima ſich zu Hervorbringung viel feinerer Wolle eignet, als hier im Allgemeinen erzeugt worden iſt, und haben unter den vornehmeren großen Landeigenthuͤmern einen Unter⸗ nehmungsgeiſt verbreitet, von welchem ſich die gluͤcklich⸗ ſten Erfolge vorher ſagen laſſen. Die Beſtrebungen des Brittiſchen Wollvereins haben waͤhrend ſeines Beſtehens viel dazu beigetragen, um Schottlands Berge mit einer verbeſſerten Race des nuͤtzlichſten unter den vierfuͤßigen Thieren zu beſetzen, und laſſen uns erwarten, daß die Zeit nicht ſehr entfernt ſey, wo die Vließe des noͤrdlichen Theils der Inſel in keinem Betracht hinter denen der ſuͤdlichen Bezirke bleiben werden, und Wns ihre Anzahl in einem ſehr

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