Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4

b auch ſelbſt mit dem hoͤchſten Scharfſinn nicht Waaren dar⸗ V

aus verfertigen kann, ſo oͤffnen wir der Einfuhr mitbe⸗ än

werbender Fabriken ein weites Thor, und ob wir gleich u

verſuchen moͤchten, durch Verbote und Strafen den Weg h

zu verſperren, ſo werden ſie ſich dennoch bei uns ein⸗ V ber

ſchleichen und zu haͤufig Gegenſtaͤnde des Beſtrebens ſeyn, n

hauptſaͤchlich wenn ihr Vorzug in irgend einer Hinſicht de

deutlich in die Augen faͤllt. Dadurch untergraben ſie p

ſtillſchweigend die Grundfeſten unſerer eigenen Manufactu⸗ ſ

ren, indem ſie eine unguͤnſtige Meinung von ihnen erwe⸗ 5

cken, und werden, wenn ſie in betraͤchtlicher Menge in 1 b

das Land gebracht werden, 3 dieſelben nach und nach un⸗

thaͤtig machen und endlich umſtuͤrzen. Was, fuͤrwahr, V

kann dasjenige Land, deſſen Einwohner beſtaͤndig ſtille und b heimliche Einfuhr fremder Waaren wuͤnſchen, anders er⸗ t warten, als daß diejenigen, die ſich im Lande mit der 1 Verfertigung derſelben Waaren beſchaͤftigen, ihr Benehmen V ſ

mit neidiſchen Augen belauern, und bei jeder Gelegenheit, do

wo ſie ſich beſchwert glauben, bereit ſeyn werden, eine n

weniger unſichere Art, ihre Kraͤfte und ihr Capital anzu⸗ N

legen, zu ſuchen? Da hingegen auf der andern Seite ein 1

Vertrauen auf die vorzuͤgliche Guͤte ihrer Materialien 1

und auf ihre Verarbeitung ſie aufmuntert, ihre Geſchaͤfte m

weſter auszudehnen, der groͤßte Sporn zu neuen Unter⸗ g

nehmungen iſt, Schwierigkeiten entfernt, die Kraft des u

Geiſtes erneuert, Capitale zuſammenbringt, und dem Reichthum neue Wege eroͤffnet.

fer Gluͤcklicherweiſe haben Brittanniens Waaren auf den fit fremden Maͤrkten einen ausgezeichnet guͤnſtigen Ruf er⸗ t

langt, und es iſt eine geſunde und nothwendige Politik,