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b auch ſelbſt mit dem hoͤchſten Scharfſinn nicht Waaren dar⸗ V dß
aus verfertigen kann, ſo oͤffnen wir der Einfuhr mitbe⸗ än
werbender Fabriken ein weites Thor, und ob wir gleich u
verſuchen moͤchten, durch Verbote und Strafen den Weg h
zu verſperren, ſo werden ſie ſich dennoch bei uns ein⸗ V ber
ſchleichen und zu haͤufig Gegenſtaͤnde des Beſtrebens ſeyn, n
hauptſaͤchlich wenn ihr Vorzug in irgend einer Hinſicht de
deutlich in die Augen faͤllt. Dadurch untergraben ſie p
ſtillſchweigend die Grundfeſten unſerer eigenen Manufactu⸗ ſ
ren, indem ſie eine unguͤnſtige Meinung von ihnen erwe⸗ 5
cken, und werden, wenn ſie in betraͤchtlicher Menge in 1 b
das Land gebracht werden, 3 dieſelben nach und nach un⸗
thaͤtig machen und endlich umſtuͤrzen. Was, fuͤrwahr, V
kann dasjenige Land, deſſen Einwohner beſtaͤndig ſtille und b heimliche Einfuhr fremder Waaren wuͤnſchen, anders er⸗ t warten, als daß diejenigen, die ſich im Lande mit der 1 Verfertigung derſelben Waaren beſchaͤftigen, ihr Benehmen V ſ
mit neidiſchen Augen belauern, und bei jeder Gelegenheit, do
wo ſie ſich beſchwert glauben, bereit ſeyn werden, eine n
weniger unſichere Art, ihre Kraͤfte und ihr Capital anzu⸗ N
legen, zu ſuchen? Da hingegen auf der andern Seite ein 1
Vertrauen auf die vorzuͤgliche Guͤte ihrer Materialien 1
und auf ihre Verarbeitung ſie aufmuntert, ihre Geſchaͤfte m
weſter auszudehnen, der groͤßte Sporn zu neuen Unter⸗ g
nehmungen iſt, Schwierigkeiten entfernt, die Kraft des u
Geiſtes erneuert, Capitale zuſammenbringt, und dem Reichthum neue Wege eroͤffnet.
fer Gluͤcklicherweiſe haben Brittanniens Waaren auf den fit fremden Maͤrkten einen ausgezeichnet guͤnſtigen Ruf er⸗ t
langt, und es iſt eine geſunde und nothwendige Politik,


