Teil eines Werkes 
1: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 1
Entstehung
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A 3 ire in der Regel eine groͤßere Menge Haͤnde als Fabri⸗ 7a t der ken von geringerer Bedeutung, ſie geben hoͤhere Loͤhne, und deren ſetzen den Armen in einen behaglichen Zuſtand. Gluͤckli⸗ ihre cher Weiſe iſt gegenwaͤrtig der vorherrſchende Geſchmack 8 und in Brittanien auf Kleider von der erſten Guͤte gerichtet, t der und ſehr wenige unter uns moͤgen geene in ſchlechteren er⸗ öhen ſcheinen. Daher iſt die Nachfrage nach Prima⸗Wolle beſtaͤndig im Steigen, und die Weberſtuͤhle rufen laut zu enig⸗ dem Landwirth und dem Kaufmann, ihrem Mangel abzu⸗ ein. helfen. Daher traͤgt auch Jedermann in einem hoͤhern ſch⸗ Grade zu der oͤffentlichen Beſchaͤftigung bei, bringt ein chafft groͤßeres Capital in Umlauf, als bei der Verarbeitung zung geringerer Waaren noͤthig iſt, und giebt ihr diejenige Thaͤ⸗ liche tigkeit, welche die Quelle des Wohlſtandes iſt. Lan- Wenn wir uͤbrigens, anſtatt die rohen Materialien dieſe. von unſern einheimiſchen Erzeugniſſen zu liefern, dieſe in. ume andern Laͤndern aufſuchen, oder ſie von mitbewerbenden den Voͤlkern einfuͤhren, ſo fuͤgen wir uns ſelbſt einen weſent⸗* ſie lichen Schaden zu, und uͤberliefern unmittelbar einen 84 gen Theil unſerer Vortheile fremden Haͤnden, eine Handlungs⸗ nhet weiſe, die, ſo edel und uneigennuͤtzig ſie auch in perſoͤn⸗ 68 llen licher Hinſicht erſcheinen mag, in politiſcher Hinſicht die 4 fluß, ſtrengſte Ruͤge verdient. Aus dieſer Ruͤckſicht koͤnnen beſte wir, wie ich fuͤrchte, unſern gegenwaͤrtigen Paſſivhandel Vet⸗ mit Spaniſcher Wolle nicht rechtfertigen, ohne zugleich ſee darauf hinzudeuten, daß unſere Vorfahren zu nachläͤſſig 3 und oder zu unachtſam geweſen ſind, welchen Vorwurf, wie 6 gleich ich vertraue, ihre Soͤhne von ihrem Charakter abwaͤlzen 33 Zin⸗ werden.. 4 faſt Wenn das rohe Material ſo ſchlecht iſt, daß man 3

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