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Es iſt hier alſo abermals der rohe Ertrag als Maßſtab des Werthes angenommen. Die Werbungskoſten des Heues werden für ein Fuder immer größer, je größer die Fläche iſt, von der es geworben wird; um nun den reinen Ertrag der Wieſe von verſchiedener Güte zu be⸗ ſtimmen, muß erſt ausgemittelt werden, wie für eine gleiche Maſſe Heu die Werbungetoſten bei zunehmender Flä⸗ che wachſen.
Nach Beobachtungen im Allgemeinen wird angenommen, daß ein Arbeiter in einem Tage 200 Q. Ruthen der beſten oder 300 Q. Ru⸗ then der ſchlechteſten Wieſen mähtz und daß die Arbeit des Heuens in eben dieſem Verhältniſſe ſteht.
200 Q. R. der beſten Wieſen ſind bonitirt z zu 2 Fuder Heu; 300
Q. R. der ſchlechteſten zu 1 Fuder.
Die Arbeit des Mähens und Heuens würde alſo auf den ſchlech⸗ teſten Wieſen pr. Fuder doppelt ſo viel koſten, als auf den beſten Wieſen.
Nimmt man an, daß fuͤr die Wieſen mittlerer Güte die Wer⸗ bungskoſten mit der Fläche regelmäßig wachſen, bis ſie zu dem dop⸗ pelten für die Wieſen von 300 Q. R. übergehen, ſo würde ſich fol⸗ gendes Verhältniß ergeben:
Für 1 Fuder Heu auf 100 Q. R. betragen die Werbungskoſten 1
„ 1„„„ 125„„ 72„ 4 1 ⅓ *½ 11„„„ 150„„„ 2 7 14¾ 4, 1„ 2, 1, 175„„ /f„. 2 1% , 1„„„ 200„„ 2, 2 1 „ 1„„„ 225„„„„„ 1 G „ 1 2„„ 250„„„„„ 1 ¼ „ 1„„„ 275„„ 2 2 2 1 ¼ „ 1„„„ 300„„„ 2 2 2
Allgemein ausgedrückt wären die Werbungskoſßen für 1 Fuder
Heu auf 100+ x Q. Ruthen gleich 1+—= 5;z dieß machte z. B. 3
für 130 Q. Ruthen: 1+== 1 20 für X= 1, oder für Wie⸗
ſen zu 101 Q. Ruthen betragen die Koſten 1+ 246
Landgüter in Mecklenburg“ das unſtatthafte dieſer Norm an. Ein jeder Landwirth, der ſeinen irgend verhältnißmäßigen Heubedarf hat, wird wohl ewig 2 Scheffel Ausſaat guten Ackers lieber nehmen, als 1 Bauernfuder, vielleicht gar ſchlechten Heues.
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