mit bloßen Trauben zer ſer nach un⸗ wieder dor⸗ den Bottih unden lang tiche täglih lle zweiten, un die Trau⸗ ottiche und bardiſch⸗ve⸗ it hat, die ottichen vor die, welche thſchaft zu us, Herrn rden ſind. en Erwar⸗ eifle nicht, , denn die ſehr groß m kleinen, um Theile dig, weil e Gefahr, nzerdruck⸗ gehen laf⸗ oder daß eil an ſer⸗ das bedel⸗ eich, doß
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Von der Cultur der Weinreben. 3⁰7
gehört hat, ſo wird der klare Wein abgezogen, in den ſich ſo— gleich der Herr und ſein Colon theilen. Die Treſtern, d. h. die Schalen und Staͤngel, gehören insbeſondere dem Colon, der nicht ſäumt Waſſer darauf zu gießen, und die Miſchung neuer— dings der Gährung zu überlaſſen. Der Nachwein, Vin picco- lo, Scavezzo, den er auf dieſe Art erhält, iſt für ihn von großer Bedeutung, und für ſeinen Tiſch während des ganzen Winters und eines Theils des Frühlings beſtimmt, bis wohin er verzehrt iſt und auch verzehrt ſein muß, weil er ſeiner Gehalt— loſigkeit wegen in der warmen Witterung verdirbt.
Der Wein wird auf dieſe Art nur unvollkommen aus den Trauben gebracht, und man weiß aus Erfahrung, daß 10% in den Treſtern zurückbleiben. Die Vorliebe der Italiener für den rothen Wein kommt daher ihren Colonen wohl zu Statten, denn die Treſter des weißen Weines, die zwar auch ihnen gehören, enthalten nur wenig Gehalt, weil der weiße Wein durch Preſſen bereitet wird, und geben daher nur wenig Nachwein.
So wie der Wein aus dem Bottiche in die Fäſſer abgezogen iſt, fängt man auch ſchon an ihn zu trinken. Er iſt nur wenig ſüß, und verliert dieſe wenige Suße bis zu Ende Novembers ganz: nun iſt er ſäuerlich, herb, gering geiſtig und erhält ſich in dieſem Zuſtande, bis die Waͤrme des Sommers kommt. In dieſer Jahreszeit gehen viele der leichten, ſaͤuerlichen Weine zu Grunde, die nun ſauer werden, oder wohl gar umſchlagen. Werden ſolche Weine bis zum Sommer nicht ausgetrunken, ſo müſſen ſie um jeden Preis verkauft werden; daher die Erſchei— nung des dem Fremden unerklärlich niedrigen Preiſes, um wel— chen einige Weine in den Schenkhäuſern zu Ende des Frühlings verkauft werden; die ſtärkeren Weine, Vini di conserva, wer- den aber erſt mit Anfang Maͤrz etwas lieblicher zu trinken, und dauern dann bis weit über die Leſe hinaus.
Man hat in Italien keinen alten Wein, und wenn man bei einigen Gutsbeſitzern ſolchen antrifft, ſo gehört dieß zu den
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