VIII Vorrede.
ſchrieben worden ſind; allein trotz dieſer Maͤngel, ſetzen die Menge von Daten, die er in der kurzen Zeit ſeines Auf⸗ enthalts ſammelte, ihre Zuſammenſtellung, und die ſcharf⸗ ſinnigen Folgerungen, die er von ihnen abzuleiten weiß, Je— derman in Erſtaunen, und geben in ihrer Unvollkommen— heit von dem Fleiße und Scharfſinne dieſes Mannes den über— zeugendſten Beweis.
Der als Geſchichtſchreiber der italieniſchen Republiken, und als ſtaatswirthſchaftlicher Schriftſteller berühmte Sis— mondi hat ſeine literariſche Laufbahn mit einer Beſchrei— bung der toscaniſchen Landwirthſchaft begonnen,*) die ich ſelbſt in das Deutſche überſetzt habe, weil ſie mir mehr, als alle mir bekannten Werke über italieniſche Landwirthſchaft Genüge leiſtete. Allein, bei näherer Würdigung dieſes Wer⸗ kes wird man finden, daß der Verfaſſer ſeines Gegenſtandes doch nicht mächtig genug war, und ihn viel zu oberflächlich behandelte; daß er nur von einem ſehr beſchränkten Theile von Toscana nähere Kenntniß hatte, und daß ſein Verdienſt mehr in einer wohlgelungenen Darſtellung des Wenigen, was er wußte, als in einem Reichthume von Kenntniſſen, oder in einer erſchöpfenden Behandlung des Gegenſtandes beſteht.
In wie ferne ich berufen zu ſein mir ſchmeicheln darf, dieſe Lücke in der landwirthſchaftlichen Literatur auszufüllen und welchen Werth der Leſer in meine Nachrichten und Be— hauptungen ſetzen darf, mögen folgende kurze Notizen über die Veranlaſſung, dieſes Werk zu ſchreiben, näher angeben.
*) Tableau de l'agriculture toscane par I. C. L. Simonde de Genve. Genève, *601. Die deutſche überſetzung erſchien 1805 bei Cotta in Tübingen.
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