Druckschrift 
Das landwirthschaftliche Institut zu Jena in seiner Verbindung mit der dasigen Gesammt-Akademie und dem Großherzoglichen Kammergute zu Zwätzen : nebst einer Abhandlung über höhere Bildung des deutschen Landwirths und Gutsbesitzers / beschrieben von dem Stifter und Director desselben Friedrich G. Schulze
Entstehung
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Zeit, noch Muͤhe, noch Koſten ſparen, um, wenn irgend moͤg⸗ lich, ſelbſt der Mann dazu zu ſein, und mich ſo im Fall des Gelingens meinen landwirthſchaftlichen Genoſſen gewiß recht weſentlich nuͤtzlich zu machen.

Da nun aber einmal leider(wie bereits geſagt) dem Allen nicht ſo ſein kann, ſo bleibt mir auch nichts uͤbrig, als ver ſuchsweiſe einen andern Weg zum Ziele einzuſchlagen, und deßhalb will ich ſelbſt auf die Gefahr hin, daß ich darin von Einzelnen mißverſtanden oder mißkannt, oder es auch fuͤr meine Perſoͤnlichkeit als zu anmaßend angeſehen werden koͤnnte, den noch es darauf wagen, neben meiner hochachtungsvollſten An erkennnung auch noch als Praͤmie zuzuſichern:

entweder die Auswahl der drei werthvollſten Stuͤcke

Rindvieh aus meinem Stalle zu Neuenhof bei Eiſenach,

oder beliebig an deren Stelle 100 Ducaten Demjeni

gen, welcher vor Ablauf des Jahres 1844

1) aus naturgeſetzlichen Gruͤnden am richtigſten nachzuwei ſen vermag, weßhalb die von mir im September 1838 beſchriebene Aufzuchtsmethode des jungen Rindviehs bei den Kuͤhen eine ſo uͤberaus geringe Milchergiebigkeit zur Folge haben mußte, und der zugleich im Stande ſein wird,

2) eine allerdings naturwiſſenſchaftlich begruͤndete, aber auch nicht weniger praktiſch und am vortheilhafteſten ausfuͤhr⸗ bare Aufzuchts- und Ernaͤhrungs-Methode anzugeben, welche bei den Rindern der koͤrperlichen Ausbildung eben⸗ ſo foͤrderlich iſt, wie die meinige, ohne auf ihre voll⸗ ſtaͤndige Milchergiebigkeit als Kuͤhe(durchſchnittlich = 5mal ihrem ausgewachſenen lebendigen Gewicht) nach theilig einwirken zu koͤnnen.

Moͤchte der von mir angebotene Preis gewonnen werden koͤnnen!