Druckschrift 
Das landwirthschaftliche Institut zu Jena in seiner Verbindung mit der dasigen Gesammt-Akademie und dem Großherzoglichen Kammergute zu Zwätzen : nebst einer Abhandlung über höhere Bildung des deutschen Landwirths und Gutsbesitzers / beschrieben von dem Stifter und Director desselben Friedrich G. Schulze
Entstehung
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lichen Zuſammenhange der Sache zu beweiſen, auch wo moͤg lich dieſes Alles auf eine, auch uns Praktikern verſtaͤndliche Weiſe anſchaulich und verſtaͤndlich zu machen.

Die richtige Loͤſung einer ſolchen Aufgabe waͤre nach mei ner Anſicht fuͤr unſer landwirthſchaftliches Gewerbe auf ſeiner gegenwaͤrtigen Bildungsſtufe von der alleraͤußerſten Wichtigkeit, und viel, ſehr viel wuͤrde ich gern dafuͤr geben, vermoͤchte ich mir ſelber die Faͤhigkeit dazu beizulegen.

Dem iſt aber leider nicht ſo, da ich nur ein alter empi riſcher Landwirth bin, deſſen Lehr- und Vorbereitungsjahre noch in eine Zeit fallen, wo man kaum erſt eine Ahnung von alle dem hatte, was man jetzt in den fuͤr die Landwirthſchaft ſo uͤberaus weſentlichen naturwiſſenſchaftlichen Faͤchern Anato mie, Phyſiologie und vor Allem Chemie als ganz unwiderleg bare Wahrheiten achtet. Haͤtte z. B. nur Liebigs organi ſche Chemie, oder ein ſolcher Brief, wie er in den Beilagen zu Nr. 20. 21. 22. der allgemeinen Zeitung dieſes Jahres ſich abgedruckt befindet, vor 30 Jahren geſchrieben werden koͤnnen, oder waͤre ich jetzt in den betreffenden Faͤchern genuͤ⸗ gend ausgebildet, um alles darin Geſagte nicht bloß anzu ſtaunen, ſondern auch ganz vollſtaͤndig zu verſtehen, beſaͤße ich aber auch zugleich meine 390jaͤhrigen praktiſchen Erfah⸗ rungen(deren leider wiederum die Verfaſſer gedachter Schrif⸗ ten großen Theils zu ermangeln ſcheinen): dann freilich waͤre die Sachlage eine ganz andere, fuͤr mich weit erfreu lichere.

Dann wuͤrde ich(vorerſt wenigſtens) gewiß Niemand an⸗ ders wegen Loͤſung der mir unloͤslich gebliebenen Aufgabe zu Huͤlfe rufen, ſondern weit lieber Alles daran ſetzen, weder

überflüſſiger Ernährung. So auch und am auffallendſten bei den Juden, wo ſich die wenigſten Familien eine vollſtändige Sättigung erlauben, auch wenn ſie es könnten.