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Das landwirthschaftliche Institut zu Jena in seiner Verbindung mit der dasigen Gesammt-Akademie und dem Großherzoglichen Kammergute zu Zwätzen : nebst einer Abhandlung über höhere Bildung des deutschen Landwirths und Gutsbesitzers / beschrieben von dem Stifter und Director desselben Friedrich G. Schulze
Entstehung
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gewachſen waren, alles genoſſene Futter und noch dazu in ſtets zunehmendem Verhaͤltniß lediglich in Fleiſch und Fett ver⸗ wandelte, ſondern es hoͤrte oͤfter ſchon alle Milcherzeugung ſehr bald(einige Mal ſogar ſchon 4 Wochen nach dem letz ten Kalben) gaͤnzlich auf, und die Thiere wurden dann auch nicht einmal wieder rindernd, ſo daß mir nichts weiter uͤbrig blieb, als mir dieſe Thiere vom Metzger zum Gluͤck aber ſo theuer bezahlen zu laſſen, daß, des gaͤnzlich verfehlten Haupt zwecks ungeachtet, dennoch das zu ihrer Aufzucht verwendete Futter ſich eben nicht gar zu gering, wenigſtens immer noch beſſer verwerthete, als es bei der gewoͤhnlichen 3 Jjaͤhrigen Aufzuchtsweiſe des jungen Rindviehs und ſeinem gewoͤhnlich dann doch noch ſo geringern Kaufwerthe der Fall zu ſein pflegt.

Dergleichen Eroͤrterungen aber, wie die letztern, weiter zu verfolgen oder rechnungsmaͤßig darzuthun, daß und in wie weit und fuͤr welche Zwecke die von mir im September 1838 angegebene Aufzuchtsweiſe beim jungen Rindvieh dennoch vor theilhaft ſei oder nicht, Alles das ſcheint mir fuͤr den Augen blick und hier in dieſem offenen Bekenntniß keineswegs der zunaͤchſtige und vorzuͤglichſte Zweck ſein zu duͤrfen.

Jedenfalls kommt weit mehr darauf an, die richtigen Gruͤnde und Urſachen einer ſo ungemein auffallenden Erſchei nung, wie die heute von mir dargeſtellte, aufzufinden und de ren nothwendige Folgerichtigkeit, jedoch nicht abermals aus der Erfahrung(denn die fehlt mir ſelbſt nach allem hier vor ſtehend Geſagten auch nicht*), ſondern aus dem naturgeſetz

*) Auch nicht allein aus bloßen Analogien, welche ſich allerdings bei manchen Thiergattungen, ja ſogar häufig beim Menſchengeſchlechte recht treffend und gar nicht ſelten wahrnehmen laſſen. Z. B. iſt in ärmern (genügender Ernährung ermangelnden) Familien das Aufziehen der Kin der allein durch die Milch der Mütter weit öfter und leichter, auch weit längere Zeit hindurch möglich, als in reichen Familien bei reichlicher, oft