ndwirth Land⸗ Syſteme, erwirth⸗ ung deſ⸗ rordent⸗ ls⸗Ver⸗
in der
techni⸗ im Mi⸗ n zu ei⸗ Geſchäfte
zaͤltniſen fen oder cfführen, viel mit und nit
zung und
weglichen ines Ge⸗ s Wohl⸗ der Geld⸗
hes Stl⸗
Bildung en.
ſe behan⸗
—-— 113—
1) als hiſtoriſche(empiriſche, poſitive) Wiſſenſchaft. Als ſolche ſchildert ſie das landwirthſchaftliche Gewerbe, wie es wirklich in der Gegenwart iſt oder in der Vergangenheit war. Sie hat zwei Theile:*
a) Geſchichte der Landwirthſchaft, welche von dem Betriebe der Landwirthſchaft in der Vergangenheit erzaͤhlt, z. B. Geſchichte der roͤmiſchen, der deutſchen Landwirthſchaft;
b) Beſchreibung der Landwirthſchaft in der Gegenwart. Sie heißt landwirthſchaftliche Statiſtik oder Topographie. Man koͤnnte dieſe Wiſſenſchaft auch Landwirthſchaftskunde nennen.
2) Als rationale(rationelle, theoretiſche) Wiſſenſchaft, wel— che lehrt, wie die Landwirthſchaft zu betreiben iſt, damit ihr Zweck erreicht werde. Dieß iſt die Theorie der Landwirthſchaft, Landwirthſchaftswiſſenſchaft im engern Sinne.
Nach der Verſchiedenheit der Grundſätze iſt die rationale Landwirthſchaftslehre, wie ich oben Seite 20 nachgewieſen habe, in zwei Theile zu theilen:
a) ſpecielle Landwirthſchaft, welche ſpecielle Regeln gibt, d. h. ſolche, die nur auf ſpecielle Geſchaͤfte des Pflanzenbaues oder der Viehzucht ſich beziehen. Dieſe gruͤnden ſich nur auf naturwiſſenſchaftliche Grundſaͤtze.
b) Allgemeine Landwirthſchaft, welche allgemeine Regeln gibt, d. h. ſolche, welche ſich auf die ſaͤmmtlichen Geſchaͤfte des Landwirths beziehen, z. B. uͤber Zweck der Landwirth— ſchaft, Behandlung der Arbeiter, Berechnung des Rein— ertrags u. ſ. f. Fuͤr dieſe allgemeinen Lehren ſind auch nationaloͤkonomiſche Grundſaͤtze erforderlich.
Es hat alſo der Landwirth zu ſeiner gruͤndlichen Ausbildung naturwiſſenſchaftliche und nationaloͤkonomiſche Studien noͤthig. Dieſe und jene koͤnnen bei einer zweckmaͤßigen Lehrart*) nicht
*) Ueber Zweckmäßigkeit der Lehrart habe ich mich oben S. 61— 75 ausgeſprochen. Schulze Deutſche Bl. f. Landw. I. 8


