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fach bewieſen hat. Viele der ſogenannten rationellen Landwir⸗ the haben bei Einfuͤhrung intenſiver Wirthſchaftsſyſteme ihre Zwangsarbeiter mehr mit Arbeiten belaſtet, bei Abſchaffung der Weide den armen Tageloͤhnern es unmoͤglich gemacht, ſich eine Kuh und einige Gaͤnſe zu halten, und haben ihnen ſo die Hauptſtuͤtze und die groͤßte Freude ihres kleinen Haus— halts entzogen. Andere haben um die neue Theorie der freien Arbeit in Ausfuͤhrung zu bringen, ihre Leibeigenen frei ge— laſſen, aber ohne im Geringſten fuͤr ihr Schickſal zu ſorgen. Dieſe Sorgloſigkeit der Gutsbeſitzer und die Herzloſigkeit der Staatsmaͤnner, welche bei den neuen Heimathsgeſetzen nur den Beutel der Reichen, aber nicht das Schickſal der Armen vor Augen hatten, ſie ſind Schuld daran, daß jetzt in manchen Gegenden des noͤrdlichen Deutſchlands die Freigelaſſenen in ei— nem traurigern Zuſtande leben, als fruͤher die Leibeigenen ſich befanden. Andere Gutsbeſitzer haben die Doͤrfer gelegt, d. h. die Bauern ganzer Dorfſchaften geradezu fortgejagt und ihre Laͤn— dereien mit den Gutslaͤndereien vereinigt, um nach den Grund— ſaͤtzen der neuen Wiſſenſchaft ihre Guͤter zu arrondiren, den Reinertrag des Landes zu erhoͤhen, und ihre Schaͤfereien zu vergroͤßern und zu veredeln.
Als Belege fuͤr die Richtigkeit der Behauptung, daß die einſeitig auf Reinertrag und Reichwerden gerichtete Bildung der Landwirthe und Gutsbeſitzer dem Volks- und Staatsleben weit mehr geſchadet als genuͤtzt hat, ſollen in den folgen— den Blaͤttern mehrere Thatſachen angefuͤhrt werden. Hier weiſe ich nur auf zwei hierher gehoͤrige Mittheilungen, die engliſche und die deutſche Landwirthſchaft betreffend hin. Schweitzer ſagt in der nach dem Engliſchen bearbeiteten ſehr lehrreichen„Darſtellung der Landwirthſchaft Großbritan— niens in ihrem gegenwaͤrtigen Zuſtande; Leipzig, Brockhaus, 1. Band, 1839,“ Seite 162— 171:
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