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Der isolirte Staat in Beziehung auf Landwirthschaft und Nationalökonomie, oder Untersuchungen über den Einfluß, den die Getreidepreise, der Reichthum des Bodens und die Abgaben auf den Ackerbau ausüben / von Johann Heinrich von Thünen
Entstehung
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270 Art, welches wiederum ein Sinken des Preiſes derſelben zur Folge hat.

Koͤnnen nun die Fabrikanten und Handwerker bei dieſem Preiſe nicht beſtehen, ſo muß ein Theil derſelben ſein Gewerbe verlaſſen und einen andern Wohnort auf ſuchen. Nachdem dies geſchehen iſt, wird der Markt ſparſamer verſorgt, der Preis der Waare ſteigt wieder, und muß, da die Arbeit in dieſem Gewerbe nicht fort waͤhrend geringer bezahlt werden kann, als in andern Gewerben, zuletzt ſo hoch ſteigen, daß dadurch die auf gelegte Abgabe erſetzt wird.

Indem nun hiedurch eine fuͤr den Landmann unent

behrliche Waare, z. B. verarbeitetes Eiſen theurer wird, ſteigen die Bearbeitungkoſten des Bodens, die Landrente des von der Stadt entfernteſten Guts ſinkt unter 0 herab, und es zeigen ſich dann dieſelben, ſchon oͤfters angefuͤhr ten Erſcheinungen, die eine auf den Ackerbau gelegte Ab gabe hervorbringt.

Sehen wir nun auf die Veraͤnderung, die der Preis der Waaren und der Producte durch die Einfuͤhrung der Abgabe zuletzt, d. h. nach vollendeter Uebergangsperiode erleidet: ſo finden wir, daß die Abgabe auf den Preis der Waaren und auf den des Getreides ganz verſchieden wirkt.

Der Handwerker und der Fabrikant erhalten die auf ſie gelegte Abgabe durch den erhoͤhten Preis ihrer Waa ren zuruͤck, und in dem Preiſe der Waaren, die ſie lie fern, ſtecken nun nicht bloß Arbeitslohn, Kapitalgewinn und Landrente, ſondern auch noch als vierter Beſtand theil der Betrag der Abgabe. Dagegen wird wie die Betrachtungen im vorigen§. ergeben haben der Preis des Getreides durch eine Abgabe, ſey es, daß dieſe direkt auf den Landbau gelegt werde, oder daß ſie auf