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Ueber englische Landwirthschaft und deren Anwendung auf andere landwirthschaftliche Verhältnisse, insbesondere Deutschlands : nach eigener Anschauung / von A. von Weckherlin
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produciren, daß ſie ohne oder mit den wenigſten Wieſen die einträglichen Produkte an Reps und Hackfrüchten zurtechniſchen Verwerthungliefern können.

Es dienen hierbei vorzugsweiſe die engliſchen Wechſelwirthſchaften mit den zweijährigen Kleegras⸗ ſchlägen.

Auch wenn ſich ſolche von Wieſen unabhängige Wirth⸗ ſchaften in ihrem Ertragsverhältniſſe mit andern Wirth⸗ ſchaften nur gleich ſtellen, ſo verdienen ſie meiſtens den Vorzug, nicht nur, weil ſie mehr Gelegenheit geben, den Ertrag aus der Viehzucht zu ſteigern, ſondern auch, weil ſie den großen Vortheil gewähren, daß ſie ſich freier bewegen können, d. h. daß man, ohne in der Hauptrichtung, im Charakter, der Frucht⸗ folge etwas zu ändern, ſich nach ſtattfindenden Kon⸗ junkturen richten und nach dieſen den Ertrag ſteigern kann. Nehmen wir z. B. die Einführung der gewöhnlichen fünf oder doppelt zehnſchlägigen engliſchen Wechſelwirth ſchaft an, ſo kann man für den Anfang den Ueberſchuß an Dün⸗ gung zur weitern Kräftigung des Guts verwenden, und hätte dabei auf das Ertragsverhältniß von 13 fl. pr. Morgen zu rechnen. Alsdann aber müſſen die Umſtände entſcheiden, ob die Viehzucht ſo gut lohne, daß es vortheilhaft bleibe, den Ueberſchuß an Futter fortdauernd ganz auf dieſelbe zu verwenden, oder ob man es für nützlicher finde, dieſen in den Hackfrüchten durch techniſche Gewerbe zu verwerthen, oder auch zum Repsbau überzugehen. Je nach Umſtänden kann man hierin von Einem zum Andern wechſeln, und ſo in den obigen Ertragsverhältniſſen dieſe bis zu dem, welches mit 16 und 17 fl. pr. Morgen angezeigt iſt, ſteigern.

Es darf nämlich der ermittelte und zu Grunde gelegte Ver werthungspreis von 1 Ctnr. Heuwerth zu 30 ½% kr. als ein mitt⸗ lerer, daher als ein ſolcher angeſehen werden, mit dem ſich,