Teil eines Werkes 
2,2 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,2
Entstehung
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706 Statiſtiſche Notizen.

als mit dem Pfluge, der auch in einigen Gebirgsgegenden, wo der Spaten am meiſten in Gebrauch iſt, kaum anzuwenden ſein wuͤrde. Kartoffeln werden uͤberall gebaut; auch Flachs und Hafer, aber ver⸗ haͤltnißmaͤßig wenig anderes Getreide. Das Rindvieh iſt von einer kleinen, verbutteten Raſſe. Die durchſchnittliche Landrente betraͤgt 6 Schilling vom Acker. Das Volk befindet ſich in einem traurigen Zuſtande und die Wohnungen ſind zwar ziemlich feſt aber ſehr unrein. Auch hier iſt die Leinenmanufactur ausgebreitet, ſcheint aber nicht die Umſtaͤnde des Volks zu verbeſſern. Die Hauptfluͤſſe ſind: Fin, Erne, Dale, Guibarra und Swilly. Die vorzuͤglichſten Staͤdte: Ballyſhan⸗ non 3775 E.; Letterkenny 2168 E. Die Bervoͤlkerung der Graf⸗ ſchaft belief ſich 1831 auf 289149 Seelen.

IV. Connaught.

1) Galway, am atlantiſchen Meere gelegen, enthaͤlt 1510592 Acker, von denen 476997 Gebirge und Suͤmpfe, und 77922 Waſſer ſind. Letztere kommen meiſt auf den Lough Corrib. Die ſuͤdlichen und weſtlichen Theile dieſer Grafſchaft ſind gebirgig und wild, aber eine ausgedehnte Strecke oſtwaͤrts vom Lough Corrib und der Stadt Galway iſt meiſtens flach. Der Boden dieſes Theiles iſt trocken und fruchtbar; er ruht auf einem Untergrunde von Kalkſtein und iſt an einigen Stellen ſo ſeicht, daß er ſich nicht zum Ackerbau ſchickt; wohl aber die ſchoͤnſten Weiden gibt. Das Klima iſt mild, aber uͤberaus feucht. Es finden ſich hier mehre ſehr große Beſitzungen. Farms gibt es von jedem Umfange; die Ackerfarms ſind aber meiſtens klein. Hier iſt die gemeinſchaftliche Pachtung ſehr gewoͤhnlich und ein Farm wird oft an zwanzig und mehr Paͤchter verpachtet. Dieſe theilen das Land wieder an ihre Kinder, in ſolche Theile, die ein Viertel oder ein Fuͤnftel von dem betragen, was ſie einen Manns⸗ Antheil nennen; darunter wird das verſtanden, was ein Mann an faͤnglich zu ſeinem Antheil in Pacht bekam. Ein beſtimmter Theil des Farms wird zum Ackerbau benutzt, und dieſer Theil wieder in Looſe, vielleicht in 20 oder 30, getheilt. Dieſe werden nun wieder in Felder, und dieſe in noch kleinere Looſe zerſtuͤckelt, von denen jeder Theilnehmer ein oder zwei Beete erhaͤlt. Dieſe Beete bleiben aber nur ſo lange in ſeinen Haͤnden, als ſie zum Ackerbau benutzt werden. Die Weide wird in Gemeinſchaft benutzt und die Aelteſten eines Dorfes machen die Geſetzgeber, die ſolche Maßregeln treffen, wie ſie ihnen fuͤr ihre Gemeinſchaft paſſend erſcheinen, und jeden unter ihnen entſtehenden Streit ſchlichten. Ihre Haͤuſer ſtehen geſchloſſen an ein⸗ ander und bilden Doͤrfer. Der ſchaͤdliche Einfluß ſolcher Pachtſyſteme auf den Ackerbau und auf die Lage der Paͤchter iſt leicht erſichtlich. Kartoffeln und Hafer ſind die Hauptfruͤchte; jedoch iſt der Anbau der

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