30 Zweites Kapitel.
Ein anderer weſentlicher Vorzug deſſelben beſteht darin, daß man ihn nach Willkuͤhr voͤlig aus dem Boden heben kann, ſo bald nur der Fuͤhrer ſich mit ſeinem ganzen Gewicht auf die Handhabe legt. Dadurch wird das Einkehren und das Reinigen bei einer eingetretenen Verſtopfung ſehr erleichtert.
Es gibt noch viele andere Werkzeuge dieſer Art, die ſaͤmmt⸗ lich ihrem Zwecke ziemlich gleich gut entſprechen und in der Hauptſache miteinander uͤbereinkommen, daher keine weitere Darſtellung und Beſchreibung verdienen. Sie tragen nicht wenig zur Erleichte— rung und Vervollkommnung der Ackerbeſtellung bei, koͤnnen aber nie den Pflug ganz entbehrlich machen, wenn auch denſelben in manchen Faͤllen vollkommen erſetzen; ſo z. B. bei der Beſtellung des Getreides nach behackten Fruͤchten, wo die Bearbeitung und Reinigung des Bodens durch die Pferdehacke bereits auf eine befriedigende Weiſe erfolgt iſt. Man uͤberzieht nach ihnen das Feld zweimal in verſchiedener Tiefe, das erſte Mal ſeichter, das andere Mal tiefer, und in verſchiedener, ſich kreuzender Richtung, mit dem Grubber, wendet hierauf die Eggen an und erhaͤlt auf dieſe Weiſe einen ſehr gut zugerichteten Acker. Man hat auch bisweilen unmittelbar an die Grubber kleine zwei⸗ balkige Eggen gehaͤngt, um das von jenen herausgeriſſene Unkraut zu ſammeln.
HPferdehacken.
Die Pferdehacken ſind in ihrer Einrichtung und Wirkung mit den Grubbern gewiſſermaßen uͤbereinſtimmend, werden indeſ⸗ ſen nur zur Auflockerung und Bearbeitung der Zwiſchenraͤume zwiſchen den Reihen der nach dem Drillſyſtem angebauten Pflan⸗ zen gebraucht. Um dieſen Reihen nicht gefaͤhrlich zu werden, iſt zu ihrer Anwendung ein ruhiges Zugthier und ein beſonnener Ackersmann nothwendig. Sie kommen in verſchiedener Geſtalt vor; nicht ſelten findet man ſie in der Art, die der im 1. B. S. 442 abgebildete Schaͤlpflug zeigt; haͤufiger jedoch in dreiecki⸗ ger Form mit drei kleinen flachen Scharen, eins vorn, zwei hin⸗ ten, ganz ſo geſtellt und eingerichtet, wie der am Anfang dieſes Kapitels abgebildete Grubber, nur natuͤrlich viel leichter und klei⸗ ner, ſo daß das ganze Werkzeug zwiſchen zwei Pflanzenreihen hingehen kann.
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