nes am gün⸗ des bej den d zit ſch Unteſchidd in iict ſehr ge⸗ et⸗ oder mit eruſacht auf in Schwing⸗ vahrſcheinlich ft, daß die en ſchlechten Pfger ſich eit und Un⸗ vithe haben die ihrigen lche finden, Bezug auf zung anderer „de Mu⸗ mittelmä⸗ mit einem zeanſtehen, t,, daß das gen auf e⸗ durch nichts laſſe, als ad auch in chen ſo al⸗ hten Brac⸗ Boden hin⸗ tman dem t der Kon⸗ j dos eine, ſſer haben, der leiſeen Frindel an⸗ jnes tefer die Lieffe, zu beſtiw⸗
Von den Ackerwerkzeugen.— Pfluͤge. 19
men; dabei muß nur immer darauf geſehen werden, daß die Sohl⸗ des Pfluges horizontal, nicht auf der einen Seite tiefer, als auf der andern, gehe, und dieſes iſt bei jener Einrichtung leichter zu erreichen, als bei einem beſondern Vordergeſtell, auf dem der Pflug aufliegt. Man hat ſogar neuerer Zeit nur ein Rad anzu— bringen und deſſen Gang eine diagonale Richtung zu geben ver— ſucht, damit es beide Zwecke zugleich erreiche, das zu tiefe Ein⸗ dringen des Pfluges verhuͤte und ſeinem Schwanken vorbeuge. Um dies, der Leichtigkeit wegen, mit einem Rade zu bewirken, ſcheint dieſe Einrichtung allerdings zweckmaͤßig. Ueberhaupt ver⸗ nachlaͤſſigt man die Raͤderpfluͤge keineswegs, ſondern ſucht dieſel⸗ ben ebenfalls ihrem Zwecke immer beſſer entſprechend zu verferti— gen. Mehre der Art ſind auch bereits nach Deutſchland gekom⸗ men, und einer, unter dem Namen Suffolk⸗Pflug eingefuͤhrt, hat ziemlich allgemeinen Beifall erhalten. In England ſelbſt werden zu den beſten der daſelbſt gebraͤuchlichen Pfluͤge außer den bereits genannten vornehmlich noch gerechnet: der Beverſtoner, Norfol⸗ ker, Rutlandſhirer und noch manche andere, die ſelbſt nur fluͤch⸗ tig zu beſchreiben zu weit fuͤhren wuͤrde, da zumal ihre Unter⸗ ſchiede weder wichtig, noch leicht darſtellbar ſind. Fuͤr die An⸗ nahme des einen oder des andern davon haben ſich die meiſten Landwirthe nach ihrer auf einer genauen Kenntniß der Eigen⸗ thuͤmlichkeiten ihres Bodens beruhenden Erfahrung entſchieden, und da ein jeder Einſichtsvolle einſieht, daß der Pflug ein Werk⸗ zeug iſt, an dem er ſelbſt Verbeſſerungen anzubringen vermag, durch die es fuͤr ſein Land paſſender wird, ſo iſt es nicht zu ver⸗ wundern, daß ſo viele Arten davon aufgekommen ſind, und eben ſo wenig befremdend, daß diejenigen, welche dem Zweck entſpre⸗ chend gefunden, und von denen gefuͤhrt werden, die ſelbſt an ihrer Verfertigung Theil nahmen, bei Herren und Knechten leicht ein Vorurtheil zu ihrem Gunſten erwecken, ſollte es auch unge⸗ gruͤndet ſein.
Es iſt eine ſehr gewoͤhnlich angenommene Meinung, daß jede Art von Boden auch einen beſondern Pflug verlange, und dieſe Meinung hat ſich oft ſo feſtgeſetzt, daß viele Landwirthe, wenn ihnen ein Pflug aus einer andern Gegend, welcher einfacher iſt und leichter geht, als der von ihnen gebrauchte, empfohlen wird, die Antwort geben:„was in einer andern Gegend gut ſei, paſſe nicht fuͤr die ihrige.“— Mag auch etwas Wahres in einigen be⸗ ſondern Faͤllen an dieſer Aeußerung ſein, ſo laͤßt es ſich doch
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