16 Erſtes Kapitel.
ihn zu unterſt in die Furche, dieſer gehet tiefer ein, holt die darunter liegende, von der vorigen Frucht unberuͤhrt gebliebene, von Unkraut reine Erdſchicht heraus, und wirft ſie uͤber die vom erſten gefaßte in der Weiſe, daß ſie vollkommen damit bedeckt wird und das darin befindliche Unkraut verfaulen und einer neuen Ernte zur Nahrung dienen kann. Es liefert dieſer Pflug daher eine Art Rajolarbeit, und der damit bearbeitete Acker laͤßt ſich ſehr rein und gut abeggen, weil weder Stoppeln noch Unkraͤuter hin⸗ dern; er erfordert aber ein ſtarkes Geſpann— vier bis zehn Pferde, je nach der Beſchaffenheit des Bodens und nach der Tiefe, mit der man pfluͤgen will, und die durch die gewoͤhnliche Stel— lung eines auf einem Vordergeſtell ruhenden Grindels von 6 Zoll bis zu einem Fuß und daruͤber regulirt werden kann. Man hat gefunden, daß er nur auf einem ſchon laͤnger in guter Kultur ſich befindenden Acker mit Vortheil anzuwenden iſt und die von ihm gelieferte Arbeit vollſtaͤndiger und wohlfeiler zu errei⸗ chen ſei durch zwei einfache, ordentliche Pfluͤge, die man hinter⸗ einander gehen laͤßt, wie es in Belgien bei den von Schwerz ausfuͤhrlich beſchriebenen Zweifurchen oder Doppelpfluͤgen geſchieht, das freilich nur dann auszufuͤhren iſt, wenn wenigſtens der hin⸗ tere Pflug ein Schwing- oder Stelzenpflug iſt.
Zu dieſen hier genannten Pflugvorrichtungen gehoͤrt nun auch noch das Schaͤlmeſſer oder der Raſenſchneider, der von Ducket erfunden wurde, um Klee, Esparſette und Raſen, auch wohl Stoppeln und eine verunkrautete Brache vollſtaͤndiger umzuwen— den und zu vergraben, als es ſonſt geſchehen kann. Es beſteht aus einem wie gewoͤhnlich geformten Sech, an dem in irgend einer beſtimmten Hoͤhe ein Fluͤgel oder ein kleines Streichbret von Eiſen angeſchraubt iſt, das im Vorwaͤrtsgehen des Pflugs nicht nur die Oberflaͤche in einer gewuͤnſchten Tiefe abſchaͤlt und umwirft, ſondern auch bewirkt, daß das auf dieſe Weiſe Abge⸗ ſchaͤlte von dem durch das folgende Pflugſchar herausgehobenen Erdſtreifen vollſtaͤndig zugedeckt wird. Man kann dieſe Vorrich— tung an jedem Pfluge anbringen und macht gegenwaͤrtig vielfaͤl⸗ tig Gebrauch von ihr, jedoch nicht immer auf gleiche Weiſe, ſon— dern mit mannichfachen Abaͤnderungen. So beſteht dieſer Raſen⸗ ſchneider bisweilen aus einem wirklichen kleinen Schar, das un⸗ terhalb des Pflugbaumes, vor dem Sech befeſtigt wird; auch gibt es doppelte Schaͤlmeſſer, die nach Willkuͤhr an den Pflug zu
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