Teil eines Werkes 
1 (1839) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 1
Entstehung
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Bewaͤſſerung. 657

hii. u 3 mittelbaren Wirkung und Wohlthat des Sonnenlichtes nicht ent⸗ er b zieht. Auch raubt ihnen eine duͤnne Waſſerbedeckung nicht die thn lnn nothwendige Luft, im Gegentheil verbindet ſich die kraͤuſelnd be⸗ eaan wegte Oberflaͤche von jener mit letztgenanntem Fluidum und da⸗ ie 38 durch wird wahrſcheinlich die wohlthaͤtige Wirkung beider verſtaͤrkt.

tn Nach dieſen Beobachtungen ſcheint es, daß durch das Bewaͤſ⸗ ſinda di ſern die Entwicklung der Graͤſer beſchleunigt werde, indem es ſie nd wadii gegen die kalte Luft ſchuͤtzt, Waͤrme erzeugt und den freien Zutritt lde imů jedes Sonnenſtrahles verſtattet. Überdies traͤgt es noch zur Ver⸗ im Giga dichtung der Narbe bei, indem es die Zahl und die gleichzeitige iger ſin Entſtehung von Blaͤttern vermehrt, weniger das Hervorkommen ſemnmei der Halme und Stiele beguͤnſtigt. Deshalb nennt man es auch zen. Eiiy mit Recht einen Verbeſſerer der Grasnarbe. Wenn nun auch kofft ir wirklich der Schlamm, den manches unreine Waſſer abſetzt, frucht⸗ ende Nag bar machende Stoffe im Verhaͤltniß zu dem Boden, von dem es Diſege ihn aufnahm, enthalten und dadurch zur Verbeſſerung des Gras⸗ er verfaun landes dienen mag, ſo bringt er doch da, wo der Zweck eine d ſich wir ſchnelle Erzeugung und Benutzung des Graſes iſt, eher Schaden, et Pfanm. als Nutzen, weil er die Blaͤtter beſchmutzt, und deshalb hat hierzu Kaber ſit ein reines, ſchnell fließendes Waſſer den Vorzug. t, dos Gi über die Anlage der Waͤſſerungswieſen, ſowohl der uͤberſtau⸗ wmerlichen ten, wie der uͤberrieſelten wird in dem vorliegenden Werke nur der Viſe wenig und durchaus nichts Wichtiges, oder Neues fuͤr den Deut Sübſarze ſchen mitgetheilt, da wir gegenwaͤrtig gerade uͤber dieſen Gegenſtand liche Gut⸗ im Beſitz mehrer ausgezeichneter Werke ſind. Thaer und Schwerz ddient, as haben denſelben ſchon fruͤher klar und einſichtsvoll behandelt, und .Es lit neuerer Zeit von Babo, von Lengerke, Vorherr, Sprengel und lereicern mehre in eignen Werken uͤber Wieſenbau und Wieſenwaͤſſerung gras⸗ und ſo ausfuͤhrlich und umfaſſend geſchrieben, daß es unrecht ſein wuͤrde, zweck de wenn hier das Mindervollkommene, welches die Englaͤnder geben, de auch nur im Auszug mitgetheilt werden ſollte; der Bearbeiter laͤßt dt unen⸗ es daher lieber ganz weg und begnuͤgt ſich mit dem, was dieſelben ibrung de uͤber die Behandlung, die Benutzung und den Werth der Waͤſſe⸗ natu, de rungswieſen ſagen, weil darin manches Eigenthuͤmliche und man⸗ V künnen cher nicht unwichtige Fingerzeig auch fuͤr uns enthalten ſein duͤrften. Viiungn Der Nutzen, den Waͤſſerungswieſen gewaͤhren koͤnnen, iſt uͤber⸗ de Wr aus groß. Es gibt keine Ernte, die der Landwirth ſo ganz in 3 ſeiner Gewalt hat, wie die auf ihnen wachſende, und jeder der in Lle den kalten Huͤgelgegenden von Wills, Hants und Dorſet eine he 3 Schafherde, aber kein ſolches Grundſtuck beſitzt, geraͤth wegen ih

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