Teil eines Werkes 
1 (1839) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 1
Entstehung
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Von der Verwandl. des Ackerl. in immerw. Weide od. Grasland. 653

der hinſichtlich der Zeit, noch hinſichtlich der Arbeitsverrichtung ſelbſt; nur liegt die Ausdehnung der letzteren ganz in der Willkuͤhr des Unternehmers, weil ſie nicht von dem Vorrath an Dungma⸗ terialien zum Überduͤngen abhaͤngt.

Verpflanzen des Raſens.

Dieſes wurde vor nunmehr etwa 25 Jahren von Herrn John Bloomfield zu Werham, einem ausgezeichneten Pachter des Herrn Coke zu Holkham, in Anwendung gebracht. Es beſteht darin, daß man ein Stuͤck alte gute Grasnarbe in kleine Stuͤcke zertheilt, und dieſe auf ein gut zubereitetes Land reihenweis auspflanzt, wo dann die leeren Zwiſchenraͤume gar bald durch die auslaufenden Wurzeln der Raſenſtuͤcke zugedeckt werden und ſo eine dichte Narbe entſteht. Die beſte Zeit zu deſſen Ausfuͤhrung iſt der Herbſt*).

Man waͤhlt dazu eine alte reine dichte Raſennarbe der beſten Art, die man in der Staͤrke von 2 Zoll abſchaͤlen und dann auf irgend eine Weiſe in kleine Stuͤcke von etwa drei Quadratzoll zertheilen laͤßt. Das zu ihrem Empfang vorher wohl vorbereitete Stuͤck Land uͤberzieht man in doppelter Richtung uͤbers Kreuz mit einem Linienzieher, deſſen Zinken 78 Zoll von einander ent⸗ fernt ſtehen, um fuͤr das Einſetzen der Raſen die Stellen zu bezeichnen, die immer dahin fallen, wo ſich die mit jenem Inſtru⸗ ment gemachten Linien durchſchneiden. Weiber und Kinder werden hierauf angeſtellt, um die einzelnen Raſenſtuͤckchen an dieſen Durch⸗ ſchnittspunkten mit der Narbe aufwaͤrts einzuſetzen und feſtzutre ten, wobei jedoch darauf zu ſehen iſt, daß die Wurzeln derſelben gaͤnzlich mit Erde bedeckt werden, nicht der Luft ausgeſetzt bleiben. Daher iſt auch die Arbeit moͤglichſt zu beſchleunigen, beſonders wenn ſie bis in den Winter hinein ausgedehnt wird, wo an einem Tage nicht mehr Raſen geſchaͤlt und zertheilt werden darf, als vor Eintritt des Nachtfroſtes einzuſetzen iſt.

Mit dem Raſen von einem Acker ſind, wenn er in drei Zoll große Quadrate zerſtochen wird, neun Acker zu bepflanzen; man braucht daher ein altes Grasland zu dieſem Zwecke nicht ganz zu zerſtoͤren, ſondern nur einzelne kleine Stellen davon abzuſchaͤlen, die dann bald wieder zuwachſen, und dieſes dient mehr zu ſeiner Verjuͤngung und Verbeſſerung, zumal wenn es verhaͤrtet und mit

*) Dieſes Verfahren iſt ausfuͤhrlich beſchrieben in den intereſſanten Brie⸗ fen des Herrn von Knobelsdorf uͤber den Zuſtand der britiſchen Landwirth⸗ ſchaft in den Moͤglin'ſchen Annalen vom Jahr 1817 an.

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