Teil eines Werkes 
1 (1839) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 1
Entstehung
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Von der Verwandl. des Ackerl. in immerw. Weide od. Grasland. 645

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ſuna land gegen ſechzig zaͤhlt, unter denen Pacey's, Ruſſell's, Whitworth's t 1 und Ruck's Raigras fuͤr die beſten gelten, die aber im Ganzen Viiaa 1 nur wenig von einander abweichen, und deren Konſtanz vom Bo⸗ nch ntn den abhaͤngig iſt. Es gedeiht auf den meiſten Bodenarten, auf aut af einem geſunden etwas feuchten Mittelboden jedoch am beſten. Es nſen Ti 33 kommt fruͤh zur Vollkommenheit und gewaͤhrt ſchon im erſten Jahre atliten 89 nach der Ausſaat eine zeitige, allem Vieh angenehme Weide. Die⸗ n, vie 33 ſer Vorzuͤge wegen iſt es fortwaͤhrend den Landwirthen beliebt ge u hu 5 blieben, und wird es haͤufig mit Klee zuſammen auf das Ackerland aher u 8, ſelbſt nur zu einjaͤhriger Benutzung geſaͤtt. Wenn man es aber anze at hier nicht jung abſchneiden oder abfreſſen, ſondern aufſchießen laͤßt, n imn ſo wird es dem Vieh unſchmackhaft und erſchoͤpft den Boden 6 ſehr. Dennoch laͤßt man es nicht ſelten zur Reife kommen, wo es nverſtin ſi dann, wie Getreide gedroſchen wird, aber nur zur Streu taugliches Stroh liefert. An Nahrhaftigkeit ſteht es andern guten Graͤſern,

4 en z. B. dem Knaulgras und dem Wieſenfuchsſchwanz, weit nach. 4 ufnn Das neu eingefuͤhrte italieniſche Raigras, Lolium aristatum, en derott ſcheint bedeutende Vorzuͤge vor jenem zu haben, einen groͤßeren

Ertrag zu liefern, ſaftiger zu ſein und dem Vieh ſowohl gruͤn, wie getrocknet, ein beſſeres und angenehmeres Futter zu gewaͤhren. Ob es eben ſo dauernd, wie jenes iſt, muß erſt noch durch Ver⸗ ſuche ermittelt werden.

Trifolium repens, weißer Klee(white clover) wurde in Eng⸗ land erſt durch die Flamaͤnder bekannt, ſein Saamen dahin zuerſt aus Holland gebracht und heißt daher dort auch haͤufig hollaͤndi ſcher Klee. Er waͤchſt am liebſten auf Kalkboden, kommt jedoch

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ni auch auf jeder andern Bodenart fort und iſt auf allen Graslaͤn⸗ gefeſen dern, den hoch, wie tiefgelegenen zu finden, auf kraftloſem Boden tel vemmſi und in minder guͤnſtigen Verhaͤltniſſen freilich nur klein und kuͤm⸗ ten vorkum merlich. Er iſt zwar keine ſo gute Futterpflanze, wie der rothe eus ttwas Klee, und gibt fuͤr ſich allein keine vorzuͤgliche, den Schafen ſogar Vieh beſonde eine ungeſunde Weide; aber im Gemenge mit anderen Kraͤutern und Graͤſern eine deſto beſſere. Naixras(e Trifolium pratense, gemeiner Wieſenklee(native red clover, 1ain un ang⸗ auch marl-grass) iſt eine perennirende Pflanze, der von ihm wahr⸗ Buche:ſ ſcheinlich abſtammende, auf dem Felde angebaute rothe Kopfklee nd durd diſ dagegen nur eine zweijaͤhrige. Es gibt von ihm eine Varietaͤt, ſch di nan⸗ die den Namen Kuhgras(cow-grass) fuͤhrt, im Juli große pur na in Ehj purrothe Bluͤthenkoͤpfe traͤgt, ſich durch Ausdauer auszeichnet, ſelbſt

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