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Einleitung.
F
Die Wichtigkeit des Ackerbaues in Bezug auf die Unterhaltung des Menſchengeſchlechts iſt ſo allgemein anerkannt, daß es unnoͤ⸗ thig ſein wuͤrde, wenn man dies weitlaͤufiger auseinanderſetzen, oder auf die großen Vortheile aufmerkſam machen wollte, deren ſich jederzeit diejenigen Nationen erfreuen muͤſſen, bei denen der⸗ ſelbe mit der meiſten Einſicht betrieben wird. Einige Schriftſtel— ler haben deshalb auch wirklich, ohne den innigen Zuſammenhang, der zwiſchen ſaͤmmtlichen Zweigen der menſchlichen Induſtrie ſtatt findet, zu beachten, dem Ackerbau den Vorzug vor allen andern gegeben; da man ihm dann aber auch in aller Hinſicht den Vor⸗ rang vor jeder andern mechaniſchen Beſchaͤftigung einraͤumen muͤßte, wuͤrde es bei den Betrachtungen, die auf die Wahl eines Ge⸗ werbes den meiſten Einfluß ausuͤben, mit den liberalen Anſichten, die ein ſo ausgezeichnetes Merkmal des gegenwaͤrtigen Zeitgeiſtes ſind, unvertraͤglich ſein, wenn man nicht zugeſtehen wollte, daß er keinen gerechten Anſpruch auf einen Vorzug vor der Fabrikthaͤtig⸗ keit beſitze. Der Zweck beider iſt die Befoͤrderung des Gemein⸗ wohls, und es iſt ungerecht, einem von ihnen einen beſondern Grad von Wichtigkeit zuzuſchreiben. Gewohnheit, die oft im Ge⸗ genſatz mit der Vernunft entſcheidet, hat jedoch bewirkt, daß ſich Perſonen, ſelbſt vom hoͤchſten Range, mit der Kultur des Bo⸗ dens beſchaͤftigen koͤnnen, ohne von ihrem Standpunkt herabzu⸗ ſteigen,— dieſe Auszeichnung hat nicht nur dazu beigetragen, den Ackerbau in der oͤffentlichen Meinung zu heben, ſondern ihm
auch den noch wichtigeren Vortheil verſchafft, daß ſich mehre Maͤn⸗
ner mit ihm beſchaͤftigt haben, deren Bildung und Einſicht ihnen den Gedanken, Verſuche anzuſtellen, eingaben, und deren Ver⸗ J.. 1


