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Das Edelschaf in allen seinen Beziehungen : als Schlußstein dessen, was der Verfasser bereits über veredelte Schafzucht geschrieben / von J. G. Elsner
Entstehung
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geſchoben ſind, und von deren groͤßerer oder geringe rer Feinheit und Poroſitaͤt die Feinheit und Sanftheit der Wolle abhaͤngt. Dieſe Trichter zeigen in ihrer Bildung viel Aehnlichkeit mit den Ringen und Narben der Hoͤrner. Dieß macht auf eine Erſcheinung auf⸗ merkſam, die ſehr haͤufig, ja faſt gewoͤhnlich vor kommt, naͤmlich: daß diejenigen Schafe und Widder, die ein ſehr feingenarbtes Horn haben, auch faſt allemal eine ſehr feine Wolle tragen, und ſo auch umgekehrt.

Ich habe im vorigen Capitel geſagt, daß das Schaf das Feld ſey, worauf die Wolle erbaut wird, und daß von der Groͤße und Beſchaffenheit dieſes Feldes es abhaͤnge, ob man reichliche und gute Frucht ernten koͤnne. Das Zellengewebe der Haut iſt der Boden, aus welchem die Frucht ſproßt. Daß dieß cultivirt werden koͤnne, das habe ich ſchon anderwaͤrts und namentlich in dem Buche:Das goldne Vließ, Stuttgart, J. G. Cotta'ſche Buchhandlung geſagt, worauf ich mich denn auch hier beziehe. Von der Haut des Schafes und deren Beſchaffenheit haͤngt die Natur und die Guͤte der Wolle, mithin auch ihr Werth ab. Eine Menge von Eigenſchaften, welche alle in der Wolle vorkommen, beſtimmen dieſen Werth genauer. Dieſe Eigenſchaften, nebſt dem was ſie modificirt, d. h. ſie verbeſſert oder verſchlechtert, will ich hier auf zaͤhlen. Dieß wird eine Grundlage zu den naͤchſt folgenden Capiteln abgeben. Am deutlichſten und fuͤr die Ueberſicht am leichteſten werde ich die Sache