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Sache
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darſtellen, wenn ich jedesmal die entgegengeſetzten Eigenſchaften auffuͤhre. So ſpreche ich denn:
1) Von feiner und grober Wolle. Fein iſt alles dasjenige, was auf alle ſeine Umgebungen nicht ſtoͤrend, folglich unangenehm einwirkt, ſondern die⸗ ſelben, wo es mit ihnen in Beruͤhrung kommt, ſchmei— chelhaft anregt. Das gilt von der feinen Sitte ſo gut wie vom feinen Geſchmack, das gilt vom feinen Geruche, den ein Gegenſtand gibt, ſo gut wie vom feinen Gefuͤhl. Es liegt aber in der Bezeichnung von fein auch noch der Begriff von Schmiegſamkeit, und dieſen muͤſſen wir bei unſrer Definition zum Grunde legen. Um dieſe Eigenſchaft zu haben, muß das Wollhaar nicht dick ſeyn. Aber daß es damit allein nicht genug ſey, leuchtet aus dem Uebrigen, was der Begriff in ſich faßt, ein. Denn es kann eine Wolle aus lauter duͤnnen Wollhaaren beſtehen, und dennoch nicht fein ſeyn, weil dieſe Duͤnnigkeit die Moͤglichkeit des Rauhen und Struppigen nicht abſolut ausſchließt, obgleich die Vereinigung dieſer uͤblen Eigenſchaften mit jeuer Duͤnnigkeit zu den Ausnahmen gehoͤrt. So kann alſo der Fall vorkommen, daß eine duͤnnhaarige Wolle eher zur groben als zur feinen gezaͤhlt werden muß. Denn ſoll dieſelbe fein ſeyn, ſo muß ſie, nach der eben gegebenen Definition, das aͤußere Gefuͤhl angenehm anregen. Nun aber handelt es ſich bei ihr nicht um die individuelle Feinheit, ſondern darum, daß vor Allem die aus ihr gefertigten Stoſſe dem Begriffe von Feinheit entſprechen. Man


