indem un ſoll⸗ otten, eſetzte ett. rkung erinos elcher ſeine tauf ſtand chts, der ber⸗ nde, eich⸗ Laͤm⸗ ein
ßere andt bei⸗ eich, macht
15
worden, daß ſie ihre Vollkommenheiten treu auf ihre Nachzucht uͤbertrugen und ſo lange bewahrten, bis ſie entweder mit gemeineren Racen vermiſcht wurden, oder bis allmaͤhlich wieder hervortretende Maͤngel ſich ſo geltend machten, daß ſie Veranlaſſung zur immer mehr uͤberhandnehmenden Entartung wur⸗ den. Sollten gleiche Zeitereigniſſe auf unſer deutſches Edelſchaf einwirken, ſo wuͤrde es ſich ſicher in den edelſten Heerden eine ziemlich lange Zeit erhalten, ehe es degenerirte, was aber bei minder edlen Heer— den viel baͤlder ſtattfinden wuͤrde. Dabei aber waͤre zu bedenken, daß unſer Edelſchaf noch viel zu kurze Zeit fortgezuͤchtet worden, um zu einer ſichern und feſten Conſtanz gebracht worden zu ſeyn, ſo daß alſo, wenn man es ſich ſelbſt uͤberließe, die alten Elemente viel ſchneller hervortreten wuͤrden wie in Spanien. Bekannt iſt ja uͤbrigens auch, daß dasſelbe als das Product der Zuͤchtung, folglich gleichſam als eine neue Schoͤpfung, zu betrachten iſt, und daß wir uns, um es darzulegen, des Merino's nur als Grundlage bedient haben. So lange alſo nicht noch eine ganze Reihe von Generationen voruͤber ſeyn wird, ſo kann nur vermittelſt der Intelligenz das, was wir bis jetzt zur Vollkommenheit gebracht haben, auch darin voll— kommen erhalten werden.
Das eben Geſagte deutet ſchon einen Ausſpruch an, den ich jetzt hinſichtlich der Auffriſchung des Blutes thun will. Koͤnnten wir deutſchen Schaf— zuͤchter gegenwaͤrtig noch Zuchtthiere aus Spanien


