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machen, vereinigt und feſtgehalten ſind, und indem alſo nur da, wo etwa Maͤngel ſich einſchleichen ſoll— ten, jene Eigenſchaften, als Mittel dieſe auszurotten, alsbald angewandt werden koͤnnen. Eine fortgeſetzte rationelle Zuͤchtung wird dabei freilich vorausgeſetzt. Hiebei draͤngt ſich unwillkuͤrlich eine Bemerkung auf, und zwar die: wie denn in Spanien die Merinos auf jene hohe Stufe gekommen ſeyn mögen, auf welcher ſie z. B. zu der Zeit ſtanden, als Deutſchland ſeine Staͤmme von dort bezog? Denn daß man dort auf gleiche Art, d. h. mit gleichem Fleiß und Verſtand die Sache betrieben habe, davon wiſſen wir nichts, können es auch um ſo weniger annehmen, als in der gegenwaͤrtigen Zeit die Sache ſo ſehr ſich ſelbſt uͤber⸗ laſſen wird. Von dem Einzigen haben wir Kunde, daß man in jenem Lande vor allem Andern auf Reich⸗ wolligkeit zuͤchtete, deßhalb ſchon alle jene Laͤm— mer toͤdtete, von denen man erfahrungsmaͤßig ein ſchuͤtteres Vließ zu erwarten hatte, und daß man die Merinos ſorgfaͤltig vor der Vermiſchung mit an— dern Schafracen huͤtete. Aus dieſem letzten Um— ſtande leuchtet ein, daß ſie entweder in einem ſehr vollkommenen Zuſtande, was ihre Wolle betrifft, nach Spanien gekommen ſeyn mußten, oder daß man in alten Zeiten in Spanien eine bei weitem groͤßere Sorgfalt und Intelligenz auf ihre Zuͤchtung verwandt haben muͤſſe, wie in ſpaͤtern. Durch einen von bei— den oder auch vielleicht durch beide Umſtaͤnde zugleich, waren ſie dann zu einer ſolchen Conſtanz gebracht


