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Das Edelschaf in allen seinen Beziehungen : als Schlußstein dessen, was der Verfasser bereits über veredelte Schafzucht geschrieben / von J. G. Elsner
Entstehung
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meinen Schafen zuletzt edle zu bilden, weil in jenen, wenn auch anfangs nur in ſchwachen Spuren, Ei⸗ genſchaften in einzelnen Individuen hervortreten, welche dem Edelſchaf eigenthuͤmlich ſind. Damit aber kann zuletzt das Weſen der Thiere veraͤndert werden, nur bedarf es dazu eines ſehr langen Zeit raumes. Es geſchieht dieß aber, wenn fortwaͤh⸗ rend die gewoͤhnlichen Eigenſchaften zuruͤckgedraͤngt und andere an die Stelle geſetzt werden. Wenn nun die Natur eine ſolche Operation durchgefuͤhrt, und aus dem gemeinen Schaf ein edles gebildet hat, ſo kommen ihr ſo manche Umſtaͤnde zu Huͤlfe, die dem Menſchen nicht uͤberall zu Gebote ſtehen: Klima, Waſſer, Triften, zufaͤllige Vereinigung edler Eigenſchaften u. dgl.

Nehmen wir nun an, daß durch ſolche Ereig niſſe die Merinos entſtanden, ſo ſteht nichts ent gegen, dieß auch fuͤr die verſchiedenen Arten der ſelben gelten zu laſſen, und es vor Allem auf die beiden Hauptarten, die Electorals und die Negret tis, anzuwenden. Wenn aber gleich beide Arten ihren verſchiedenen Typus tragen, durch den ſie ſich genau von einander unterſcheiden, ja in einer Menge von Eigenſchaften einander ſchroff gegenuͤberſtehen, ſo haben ſie nichtsdeſtoweniger doch gewiſſe be ſondere, in denen ſie zuſammentreffen. Faßt man dieſe nun vorzugsweiſe bei der Zuͤchtung in den zur Paarung beſtimmten Individuen auf, und haͤlt ſie in den fortgehenden Generationen feſt, ſo kann man