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5 daß gemeine Schafe nicht zu vollkommnen Edel⸗ ſchafen erhoben werden, gibt uns die Natur Bei— ſpiele genug, denn ſie bringt die fruͤhern Eigen— ſchaften in jeder folgenden Generation ſtufenweiſe wieder zur Erſcheinung, ſobald der Menſch ihnen nicht fortwaͤhrend beharrlich entgegenarbeitet, ſon— dern die Fortpflanzung ſich ſelbſt uͤberlaͤßt. Folglich iſt jede Veredlung nichts weiter, als ein Verdraͤn— gen von Eigenſchaften, die dem Zwecke nicht ent— ſprechen und ein An⸗die⸗Stelle⸗Setzen ſolcher, die uns zutraͤglich ſind.
Einer natuͤrlichen Ideenfolge gemaͤß fragen wir nun weiter: iſt das Edelſchaf(in Europa Merino wegen ſeiner Herkunft genannt) von der Natur ſo hervorgebracht, wie wir es jetzt ſehen, oder haben aͤußere Einwirkungen ihm die Eigenſchaften gege— ben, weßhalb wir es ſo hoch ſchaͤtzen? Unſtreitig und mit Gewißheit iſt letzteres anzunehmen. Ge— rade ſo gut, wie der Schoͤpfer nicht beſondere Men⸗ ſchen⸗Racen, wie z. B. die kaukaſiſche, mongo⸗ liſche, Neger und andere, geſchaffen hat, ſondern wie ſie ſich alle aus einer und derſelben herausge— ſtaltet haben, ſo laͤßt ſich dieß auch von den Thier— arten und insbeſondere von den Schafen annehmen. Aber zu weit duͤrften hierin wohl am Ende die Na— turforſcher gehen, wenn ſie das Schaf in ſeiner Ab⸗ ſtammung zuruͤckfuͤhren auf den Muflon und das Argali. Denn mdgen ſie immerhin mit demſelben verwandt ſeyn, ſo iſt noch damit kein genuͤgender


