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Die ſchwere Länderey unter Nr. 3. erfordert es, daß ſo wohl zu dem ma- gern Rocken als Hafer und Buchweizen, ſo wie auch die Braah 2 mal, der fette Rocken aber ſo wohl nach dem Buchweizen als nach den beiden Braach- fur<hen zur Saat no<) 1 mal gepflügt werde.
Untek Nr. 4, bleibt es daſſelbe, anßer daß die BraaH no< eine Furche mehr bekommen ſollte, die ſte aber nur an wenig Orten erhält. Der weiße Has fex wird von einigen in die 2te, von andern in die 3zte Gaar geſäet.
Indem die Hälfte der Braach geſömmert wird, kommt die reine Braah in 8 Jahren 1 mal herum. Es werden zwar in derſelben außer dem Buchweizen auch andere Früchte gezogen- Indeſſen wird dadur<, das die Berechnung vios auf den erſten angefertigt worden, der Betrag derſelben nicht merklich alterirt werden,
Die angenommene Stiegezahl wird vielleicht der eine zu groß, der andere zu klein finden. Tachdem das Stroh zu den Seilen lang over kurz iſt, werden die Bände größer oder kleiner. Die Himtenzahl hat übrigens in meinem An- ſchlage keine Beziehung auf die Stiege, ſondern auf die Ausſaat. In Anſehung des Strohes habe ic an mehrern Orten auf der Geeſt dur< wiederholte Ver- ſuche gefunden, daß in den Jahren, die ſo wohl wegen des Korns und Strohes, als auch) wegen der in dem leßten befindlichen Gräſung zu den Mitteljahren ge- hören, beim Rocken das Gewicht des Korns zum Stroh wie 39 zu 190 ſich verhalte, wobei zu bemerken iſt, daß ich den Himten Rocken Neubraunſchw«
Maaßes 45 bis 46 Pf. ſchwer gefunden habe«.
Das Plaggenbedürfniß richtet ſih, wenn es am Raum zum Plaggenhiebe nicht fehlt und, des ſcheinbaren Gewinnſtes wegen, das Stroh dem Acer nicht entzogen wird, nach dem Einſchnitt des lekten, Ueber 1% Fuder Plaggen auf jeden Morgen ſandigen Landes kann|es jedoF in denen, am Stroharmſten Ge- genden, ſelbſt wenn dex Zehnte abzugeben iſt, nicht hinau8sgehen, obgleich an


