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ven Orten, wo das Mietenlegen ſtark getrieben wird, wohl nod mehrere ge-
brauFHt werden. aſelbſt werden auf 1 Fuder Miſt gewöhnlich 3 Fuder Plag-
gen gerehnet, VUNa etligen Orten werden ſolHhe auf der Gemeinheit, an andern auf den zu düngenden Dreiſc<hſtüken gehauen. Wo lange Heide zum Streuen zu haben iſt, da werden die Plagaen weniger und zuweilen gar nicht gebraucht, Von der erſten pflegt man 4 bis 5 Fuder, alles zweyſpännig, auf 3 StüX H
vieh zu rechnen.
Der Pflug? und Fuhrlohn iſt aus dem Verhältniß, worin der Zeitauf! wand zu den Spannwerksunterhaltungskoſten ſtehet, berehnet worden. Von der zum 3 fältigen Ertrage zu rechnenden Länderey können r30 und von der zum 6 fältigen Ertrage 96 Morgen mit 2 Pferden, incl. der übrigen Haushaltsar- beiten, bewirthſchaftet werden. Und die Unterhaltung eines ſol&<en Geſpanns mit den Kne<t und Geſchirr koſtet in Mitteljahren, wie die vor dem Kriege waren, 170 Rthlr, Auf ſolhe Jahre iſt auc bei der Berehnung des Handar; beitslohns geſehen worden.
Was die Ausſaat betrifft, ſo wird zwar gemeinigli< angenommen, daß 2 hieſige Himten Roden auf einen calenb. Morgen geſäet würden. Dies ift aber ſelbſt bei der leichteſten Länderey nur ſelten der Fall. Bei den beſſexn und ſchwerern Ländereyen ſteigt die Einſaat bis zu 23 Himten auf den Morgen,
Erſter Theil. 9)
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