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Nach einem andern Verefn ſollte der neuere Viehſtand, na<hz dem Dur» ſchnitt dex Zeit, zum Maaßſtabe der Weidetheilung dienen, Beide Theile machten vor der Commiſſion ihre Angaben und verglihen ſih am Ende über eine gewiſſe Stückzahl, die zwiſchen dem Gut und Dorfe
a) in Beziehung auf die Angerweide, welche von Pferden, Hornvieh und Scqweinen behütet wurde, ſic) wie 4 zu 9, und
b) in Beziehung auf die Heide oder Schafweide, na<h der Häupterzahl der Schafe, fiß wie 14 zu 29 verhielten,
Da das Plaggenbedürfniß eine nahe Beziehung auf den Viehſtand hat und dieſer zur Theilung dex Weide dienen ſollte; ſo kamen beide Theile darin übers ein, daß es Behuf des Plaggenhiebes keines beſondern Theilungsprincips, bedürfe.
In die Heidweide fielen die=- in Betreff des Holzes privativen in Hin ſicht auf die Weide aber gemeinſchaftlicen Holztheile der Jutereſſenten. Da dieſe in ſtatu quo beibehalten bleiben ſollten; ſo wurde hier eben eine ſolche Compen- ſation wie oben bei dem Moor verabredet, ſo daß derjenige, welcher in der zus fälligen Größe ſeiner Holztheile zuviel oder zu wenig Weide erhielt, von der unbeſtandenen Weide Vergütung geben mußte odev erhielt.
Zween benachbarte ODerter waren an gewiſſen Stellen zur Mithude berech» tigt. Der eine, ein Flecken, hatte zu gewiſſen Zeiten dur< die Heide ins Moox gehütet. Das leßte liegt eine gute halbe Meile von der zur Aufhütung berech» tigten Ortſchaft entfernt und verlohr dadurch für dieſelbe den größeſten Theil- ſeines Werthys,
Man reducirte den Viehſtand dieſes Fle>ens nac< den verſchiedenen Tagen
der Mithütung, ſeßte die gefundene Stückzahl zu der Stückzahl des praecii Erſter Theil. U
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