Teil eines Werkes 
Erster Theil (1801)
Entstehung
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Dies war neuerlihh der Fall bei der Augeinanderſeßung eines adligen Guts und der in demſelben Dorfe beſindlichen Einwohner.

Der Beſißer des erſten trug bei der höchſten Landesſtelle auf die Ausein- anderſeßung am. Dieſe forderte von den dazu vorgeſchlagenen Commiſſarien Bes richt, ob die Sache möglich und näßlich ſey Auf die bejahende Erſtattung deſſelben erfolgte ein beſtimmter Auftrag zu der nachgeſuchten Auseinanderſcäung,

In Gemäßhelt deſſelben wurden vorzängig die Grenzen nachgeſehen und nöthiger Orten berichtigt. Darauf nahm die Vermeſſung ihren Anfang. Mittler? weile dieſe betrieben wurde, beſchäftigten ſich die Commiſſarien mit Ausmittelung der Theilnehmungsrehte und deren Verhältniſſe gegen einander,

Die Benußungen der Gemeinheit beſtanden

a) im Torfſtich auf einem Moor von beträchtlihem Werth b) in der Hut und Weide mit Pferden, Hornvieh, Sc<weinen und Schafen, c) im Plaggenhieb auf den Heidräumen,

Ueber die Torfnußung fand bereits eine Beſtimmung ſtatt, die nach einer den veränderten Umſtänden angemeſſenen Modification zum Theilungsmaaßſtabe angenommen wurde« Die JInterereſſenten unterſuchten die Tiefe des. Moors, theilten daſſelbe nach ſeinem verſchiedenen Beſtande ab und ſeßten gewiſſe Puncte feſt, von welchen man bei der Theilung der verſchiedenen Claſſen ausgehen ſolle.

Da die Theilnehmungsverhältniſſe im Torfſtih und in der Weidenußung auf der Moorfläche nicht gleichen Schritt hielten; ſo vereinigte man fich dieſer: wegen dahin, daß derjenige Theil, welcher dur< Befolgung der Theilung nad) den Torfſtichsverhältniſſen mehr oder weniger au Weide erhalteu werde, als er nach den Weidetheilungsverhältniſſen davon zu fordern berechtigt ſey, auf der übrigen nichttorfhaltigen Angerweide dafür Erſaß geben oder Vergütung erhal; ten ſolle,