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dominantis ins Verhältniß und ſuchte nun nah den beiderſeltigen Verhältniſſen, aus dev bonitirten Stückzahl der mitbehüteren Neviere den Antheil dev Mitbe- rechtigten Ortſchaft, Man gab darauf derſelben dieſen Antheil da, wo es der Lage na<z dem Flecken am nächſten war, und dieſe Sache kam dadurch völlig aufs Reine,
Ein benachbartes Vorwerk war der 2te Mithütungsintereſſent. Es gingen nemlich zu gewiſſen Zeiten, insbeſondere im Winter, die Ecafe deſſelben über gewiſſe Heidräume, Ein gewiſſer Weg durchſchnitt die mitbehütete Heidflähe und die Forderung des gedachten Vorwerks lief darauf hinaus, daß entweder der Theil rechts oder links dem Wege, ihm zur Abfindung zugetheilt werden müßte.
Die Intereſſenten fanden dieſen Vorſchlag unverhältnigmäßig zu der ſeithes rigen Vorwerksbenußung, Das Gut überließ den Dorfseingeſeſſenen den größern Theil jenes vom Wege durc<hſchnittenen Stu>s dafür, daß ſie dereinſt das Vor- wert abfinden ſollten, und dieſe verſtanden ſich gerne dazu, weil ſie durch die Borwerksmithude wenig beläſtigt wurden.
So weit war man gefommen, als die Charte fertig wurde. Es geſchahe alſo nunmehr die Eintheilung ſo auf der Charte als auf dex Weide.
Ra dieſem war noFZ ein wichtiger Punct, die Zuſammenlegung des im Gemenge liegenden Gutsackers übrig, Es gab 4 Haupt und ein paar Neben- felder, Won den erſten lagen 2 an den Winkel hinaus, welchen das Gut im Dorfe einnahm, Eins von dieſen beiden Feldern, das von mittlerm Werthe war und worin das Gut vorzüglich viel Land hatte, accordirte man demſelben, Wie aber dieſes nicht zureihte und man no<) in das 2te Feld hineingehen mußte, da gab es anfänglich Widerſpruch, Indeſſen verglich man ſich am Ende auch darüber und die ganze Auseinanderſeßung, die über 4000 Morgen umfaßt, kam in kurzer Zeit auf folgende Weiſe zu Stande.


