Teil eines Werkes 
Erster Theil (1801)
Entstehung
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fo entſichet die Folge, daß die erſte Gemeine, wenn ſie nach der geringen Win: terſutterung ſich abfinden laſſen muß, und nicht auf ihre ganze wirthſchaftliche Lage und die Nebenumſtände mit geſchen wird, ſtatt des Ganzen, welche ſie ſeit undenklicen Zeiten genußt hat, einen kleinen unzulänglihen Hütungsantheil erhalten, ihren Viehſtand abſchaffen und zu Grunde gehen müßte.

Conf. die Seperation des Grafen von Schlippenbag< mit den Gemeinden zu Cornicke und Tinzow über den Müggenhagen 2c.

« Befindet ſieh dagegen eine Gemeine in Beſiß eines völligen Wieſewachſes und weitläuſtiger Aecker, welche leßtere ſie wegen dex Menge und Entlegenheit nicht nac; Würden, ſondern nur als Hütung, nußen kann, von den Wieſen aber das Heu verkaufen muß und ihr bei einer Auseinanderſeßung dennoMm alles Win- terfutter, welches ſie auf ihren Ae>ern und Wieſen gewinnt, angerechnet be? Fommts ſo wird derſelben dadurd ein Viehſtand beigelegt, den ſie nie halten wird, die andere Gemeine aber, die an Früchten Mangel leidet und die Vieh! zucht ſtark betreibt, unendlich in ihrer Nahrung gekränkt.

«« Hiezu kommt no< der Fall, daß eine Gemeine anſehnliche Brücher beſißt, die ſie aus Nachläſſigkeit zu entwäſſern und als Wieſen zu benußen unterläßt, wovon ihr das Winterfutter nicht angerechnet wird, dagegen der andere Theil ſeine Feldmar> dur<gängig meliorirt hat, ſie nußt, wie ſie genußt werden kann und nunmehr bei der Augseinanderſeßung nach dem Winterfutter gewiß zur Maße conferiren muß, woraus natürli eine Verleßung entſpringt,

Gemeinſchaftliche Hütungen gebühren den berechtigten Landgütern bloß für ihr Vieh, Ihr Urſprung iſt entweder die Occupation oder die Uebergabe.

In jedem Falle würde es darauf ankommen, die Zahl des Viehes auszu- mitteln, womit bei der erſten Erwerbung der Hütung im erſten Falle dieelbe beweidet worden, im leßtern Falle, das, welc<es der erſte Erwerber bei der Ue-

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