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Bedarf an Wintex- und Sommerſutter ſo verſchieden, daß eine allgemeine Res gel unmöglich wird,
“« Dex Commiſſarius muß daher die Angaben der Intereſſenten, die ſie nach ihrem Vortheil ſpannen, annehmen, oder der ſchwankenden SCinſict des Boni- teurs folgen, oder ſelbſt willführlihe Sä8ße beſtimmen,
«Wird alsdann die Balance der Sommer- und. Winterfutterung mit dem geweſenen Viehſtande gezogen 3 ſo zeigt ſich da gewöhnlich eine ſo ſehr in die Sinne fallende Disharmonie, daß dem Commiſſarius, damit die Berechnung zu- ſammen paſſe, nichts als ein arbitraires Reduciren übrig bleibt,
“<« Dieſes Geſchäfft wird alsdann eine Quelle von unendlihen Monitis und Klagen der Intereſſenten, die mit ihrem völligen Ruin ſicz erſt endigen.
<< Sine Gemeine, die ihre ſchlechten Ae>er, Wieſen und Gärten dur< In duſtrie und Cultur zu einem Ertrage zwingt, den ſie nah einer gewöhnlichen wirthſchaftlihen Bonitirung nicht gewähren, ſeit undenklichen Zeiten einen ſtarken Viehſtand hält, das überflüſſige Heu ihrer Nachbaren aufkauft oder ihre Wieſen miethet, dabei aber jure lervitutis anſehnliche Weidereviere genießt, würde wis derrec<htlich aus dem, vom Urſprung des Dorfs an, gehabten Beſiß dieſer Weide geſeßt und die einzige Quelle ihrer Erhaltung verſtopft werden, wenn das eigen gewonnene Winterfutter der Grundſaß ſeyn ſollte, wornac< ihr Viehſtand zu re? duciren wäre.
<<(Es giebt Fälle, wo das“ dominium ſerviens zu ewigen Zeiten kein Stü> Bieh auf das Weiderevier gebra<t hat und wegen Mangel des wirthſchaftlichen Zuſaminenhangs und der Trieſten nicht hat bringen können. Wird nun in ſol hen Fällen nac) dem Rechtsſaße verfahren:
“Daß del“ dominiufy jure dominii die Mithut exercixen und alſo einen Theil des przdii ausſchließlic) benußen könne;"*
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